
Cameron Young hat geliefert, was von ihm erwartet wurde: Der Amerikaner holt sich im Eröffnungs-Match der Sunday Singles beim Presidents Cup 2026 den ersten Punkt für Team USA. Mit einem klaren 3&2-Sieg gegen Ryo Hisatsune setzte Young ein frühes Ausrufezeichen und zeigte, dass die US-Boys noch lange nicht abgeschrieben sind.
Vor dem Finaltag lag das US-Team mit 10½ zu 7½ Punkten deutlich zurück – eine Aufholjagd musste her, und Young war der perfekte Mann für den ersten Abschlag. Er führte die Singles-Session an und zeigte dem japanischen Youngster Hisatsune, der in den Vortagen richtig stark aufspielte, wo der Hammer hängt. Ein wichtiger Moral-Boost für das Team, das nun auf weitere Punkte hofft.
Youngs Meisterstück in Medinah
Young war bereits in den Team-Sessions am Start und bewies dort an der Seite von Chris Gotterup, dass er in Topform ist. Sein Match-Play-Instinkt läuft auf Hochtouren, und das war gegen den formstarken Hisatsune auch nötig. Der Japaner hatte am Samstag zusammen mit Hideki Matsuyama noch Scottie Scheffler und Sam Burns geschlagen. Doch Young präsentierte sich auf dem Grün in Medinah eiskalt und nutzte seine Chancen konsequent.
Die Aufholjagd beginnt
Der Presidents Cup ist ein echtes Match-Play-Spektakel, bei dem jedes der zwölf Einzelmatches am Sonntag einen vollen Punkt wert ist. Das Team, das zuerst 15½ Punkte erreicht, triumphiert. Die Internationale Auswahl hatte sich über die ersten drei Sessions eine komfortable Führung erspielt und träumte schon vom erst zweiten Presidents-Cup-Sieg ihrer Geschichte. Doch der Einzelpunkt von Cameron Young hat die US-Hoffnungen wieder entfacht und die Spannung auf die Spitze getrieben – die nächsten Matches werden zeigen, ob Team USA das Ruder noch komplett herumreißen kann.


