
Manchmal passt es einfach – und bei Cameron Young und Chris Gotterup beim Presidents Cup 2026 lief es von der ersten Sekunde an, wie von Geisterhand. Das dynamische US-Duo hat sich als das effektivste Team der Amerikaner erwiesen, holte sich beide Siege am Samstag und gab den Jungs die dringend benötigte Energie. Das Geheimnis? Pure Chemie, wie beide betonen: Sie kennen die Games des jeweils anderen, hauen den Ball weit und sind entspannt genug, auch mal aus einer nicht perfekten Lage zu spielen, statt millimetergenaue Präzision vom Abschlag zu fordern.
Ihre Spielstile sind sich so ähnlich, dass Reibung ein Fremdwort zu sein scheint. Gotterup bringt es auf den Punkt: "Wir sind einfach komfortabel miteinander und spielen einen ähnlichen Golf-Stil." Youngs Kurzversion ist noch prägnanter: "Im Zweifel: aufteen, hart draufhauen, finden." Dazu kommt eine gemeinsame Herkunft aus dem Nordosten der USA und die Vertrautheit vom gemeinsamen Zocken daheim – eine Mischung, die auf dem Gruen Wunder wirkt.
Perfektes Match auf dem Gruen
Was diese Jungs am Samstag abgeliefert haben, war eine Hammer-Runde nach der anderen. Zuerst sicherten sie sich am Vormittag den Sieg im Fourball, um dann am Nachmittag im Foursomes so richtig aufzudrehen. Adam Scott und Sungjae Im hatten keine Chance, als Young und Gotterup fünf der ersten sieben Löcher gewannen und sich einen dominanten 6-and-4-Sieg holten. Sechs Birdies und ein Eagle gingen auf ihr Konto, während die Gegner gerade mal zwei Birdies schafften. Da ging es richtig zur Sache!
Captain Snedeker auf dem richtigen Riecher
US-Captain Brandt Snedeker hatte dieses Power-Paar schon früh auf seiner Liste "eingekreist" und nach dieser Performance will er sie definitiv zusammenhalten. Er lobte die perfekte "Vibe" zwischen den beiden und betonte, es sei "ein Fest zuzusehen" gewesen. Young und Gotterup sind damit nicht nur die Shootingstars des Wochenendes, sondern auch einer der wenigen klaren Lichtblicke für das amerikanische Team beim Presidents Cup 2026.



