
Justin Thomas sorgt beim Presidents Cup 2026 für ordentlich Gesprächsstoff, denn mitten im heißesten Team-Battle setzt er auf ein überarbeitetes Schläger-Setup – ein mutiger Schritt, der zeigt, wie viel dem US-Star am Erfolg liegt. Besonders pikant: JT hat im Vorfeld dieses prestigeträchtigen Events seinen Putter getauscht, eine Seltenheit in so entscheidenden Momenten. Diese Gear-Anpassung spricht Bände über seinen Kampfgeist und die Jagd nach dem Sieg.
Die Lage ist nach dem Samstag jedenfalls mehr als angespannt: Thomas und Rookie Jackson Koivun lieferten sich in ihrem Four-Ball-Match ein echtes Drama. Gegen Min Woo Lee und Sungjae Im waren sie bereits 2 up nach 14 Löchern, doch dann startete das Internationale Team ein Comeback der Extraklasse und sicherte sich noch ein Unentschieden. Ein bitterer Schlag für die US-Boys, die nun mit 5.5 zu 8.5 Punkten Rückstand in den Finaltag starten.
Putter-Poker im Presidents Cup
Es ist tatsächlich der Putter, der gerade die Blicke auf sich zieht. Nicht nur Justin Thomas hat eine Veränderung vorgenommen, auch Teamkollege Cameron Young wechselte sein Arbeitsgerät auf den Grüns. Solche Equipment-Switches sieht man bei einem Presidents Cup eher selten, doch JT hat sich wohl von Young inspirieren lassen. Ein klares Zeichen, dass hier wirklich alles getan wird, um das Blatt am letzten Tag zu wenden.
Showtime im Singles-Match
Der Druck ist gewaltig, wenn Thomas am Sonntag im Einzel auf Corey Conners trifft. Dieses Match ist einer von vielen Schlüsselkämpfen, in denen die US-Mannschaft versuchen muss, den Rückstand aufzuholen. Neben Größen wie Scottie Scheffler, Xander Schauffele, Patrick Cantlay und Collin Morikawa ist JT auch in Medinah eine der tragenden Säulen und muss jetzt liefern. Der Sonntag entscheidet, ob der Schachzug mit dem neuen Putter Früchte trägt.


