
Matthew Fitzpatrick holt sich den vierten Sieg des Jahres – und das mit drei Schlägen Vorsprung bei den French Open im Le Golf National. Was für ein Sonntag!
Der Weltranglisten-Vierte ging mit fünf Schlägen Vorsprung in die Finalrunde und sicherte sich mit einer kämpferischen 70 (eins unter Par) den verdienten Abstand zu Verfolger Angel Hidalgo.
Das war ja nicht Fitzpatricks erster Triumph dieses Jahr: Schon Anfang 2026 räumte er auf der PGA Tour in Nordamerika die Titel der Valspar Championship und der RBC Heritage ab. Dazu kam noch das Team-Event in New Orleans, das er mit seinem jüngeren Bruder Alex rockte.
Am Sonntag schmolz Fitzpatricks Vorsprung zwar blitzschnell auf nur noch zwei Schläge, weil er seinen Rhythmus erst suchen musste, aber er bewies Nerven wie Drahtseile und rettete sich mit zwölf aufeinanderfolgenden Pars zu Beginn seiner Runde.
Doch dann die Erlösung: Birdies an Bahn 13 und 15 machten den Hoffnungen des Verfolgerfeldes endgültig den Garaus. Der ehemalige US-Open-Champion beendete die Woche mit einem unfassbaren Ergebnis von 20 unter Par.
„Ich bin überglücklich, das Ding über die Ziellinie gebracht zu haben, es war heute definitiv ein Kampf“, kommentierte der 32-Jährige seinen 11. European Tour Titel. „Auf den ersten zwölf Löchern hatte ich nicht mein bestes Spiel, aber dann habe ich es irgendwie doch noch gefunden... Das gehört ganz sicher zu den Top-Runden, besonders mein Kurzspiel lief heute fantastisch.“ Fitzpatrick legte noch nach: „Ich hatte in gewisser Weise auch Glück, ich habe mir ein paar nette Lagen zurechtgelegt, aus denen man noch Up & Downs machen kann. Das habe ich dann auch voll ausgenutzt und es lief richtig stark.“
Der Weltranglisten-318. Hidalgo legte eine fünf unter Par 67 auf den Rasen und schnappte sich Platz zwei. Zwei Schläge dahinter lauerte ein Quartett: Die französischen Lokalmatadore Matthieu Pavon und Tom Vaillant, Spaniens Eugenio Chacarra und der bärenstarke Norweger Kristoffer Reitan.


