
„Ich bin am Boden zerstört“, gestand Justin Thomas nach dem Samstagmorgen-Four-Ball beim Presidents Cup 2026, und es war diese rohe Ehrlichkeit, die seine Rolle als Leader unterstreicht, auch wenn das Herz blutet, weil er das Gefühl hat, seinen Rookie-Partner Jackson Koivun im Stich gelassen zu haben. Der halbe Punkt, den sich das Duo gegen Sungjae Im und Min Woo Lee erkämpfte, war Gold wert, doch der Schmerz über den späten Swing, der die volle Punktzahl verpasste, saß tief. Jeder einzelne Punkt zählt, um aus dem massiven Rückstand nach dem internationalen Dominanz-Freitag herauszukommen.
Nervenkrieg auf dem Grün
Was für ein Kampf auf dem Grün! Thomas und Koivun lieferten sich eine Hitzeschlacht gegen Im und Lee. Thomas sprach nach der Runde von einer schwierigen Phase gegen Ende des Matches, in der er sich selbst verantwortlich fühlte. Doch Rookie Koivun hielt die US-Boys am Leben und stellte sicher, dass zumindest ein halber Punkt aufs Konto wanderte – ein wichtiges Lebenszeichen in einer kniffligen Phase.
JT’s Geschichte und die knifflige Aufholjagd
Die Situation für die US-Boys bleibt jedoch angespannt: Nach der Morgen-Session liegen sie immer noch drei Punkte hinter dem Internationalen Team. Für Thomas ist der Druck nicht neu; er ist bekannt für seine überragende Presidents Cup-Bilanz von 10-3-2 vor diesem Jahr. Doch die Geschichte zeigt auch, dass er alle seine bisherigen drei Singles-Matches verloren hat. Am Sonntag steht er nun Corey Conners gegenüber, ein Match, das für die Aufholjagd der US-Boys absolut entscheidend sein wird.



