
£100 Millionen Karriere-Preisgeld auf dem Konto – und mittendrin ein Caddie, der davon einen Batzen abbekommt: Scottie Scheffler zeigt, wie viel Kohle im modernen Golf wirklich fließt und wie auch hinter den Kulissen kräftig abkassiert wird. Es geht nicht nur um fette Sponsor-Deals, sondern auch um die unscheinbare Macht der Standard-Prozentsätze.
Was viele als spezielle Vereinbarung vermuten, ist auf der PGA Tour eigentlich Standard: Zehn Prozent vom Sieg, sieben bei einem Top-10-Finish und immer noch fünf Prozent des Preisgeldes für alles andere. Bei Schefflers rekordverdächtigen £100 Millionen in seiner Karriere – inklusive der fetten £7,5 Millionen für seinen FedEx Cup-Triumph 2026 – summiert sich das für Caddie Ted Scott zu einer Summe, die den meisten Normalsterblichen schwindelig machen würde.
Geld regiert die (Caddie-)Welt
Doch auch ein Weltranglistenerster wie Scheffler, der das Grün in Grund und Boden spielt, ist nur ein Mensch – und scheinbar kein Fan von Finanzverwaltung. Er gab kürzlich im Podcast Pardon My Take zu, dass er jemanden beschäftigt, der sich um seine Rechnungen kümmert und ihm einfach wöchentlich eine SMS mit dem Betrag schickt, den Caddie Ted Scott erhalten soll. Kein Geheimnis, kein Spezial-Deal, sondern einfach Outsourcing vom Feinsten.
Scheffler auf dem Presidents Cup
Während sich die Finanz-News verbreiteten, war Scheffler diese Woche selbst wieder am Start, nämlich beim Presidents Cup 2026. Der Weltranglistenerste ließ es dort ordentlich krachen, auch wenn US-Kapitän Brandt Snedeker ihn am Samstagnachmittag für die Foursomes zugunsten anderer vor den Einzelpartien auf die Bank setzte. Aber eines ist klar: Mit oder ohne Einsatz am Samstag – Scottie Scheffler ist ein Magnet für Preisgelder, und sein Caddie profitiert davon richtig stark.


