
Matt Fitzpatrick hat auf dem Grün von Le Golf National gezeigt, wer der Chef ist und sich bei der FedEx Open de France einen satten Fünf-Schläge-Vorsprung für die Finalrunde gesichert. Der Engländer zementierte seine Führung am Samstag mit einer Hammer-Runde von 6 unter Par (65 Schläge) und liegt damit sensationell bei 19 unter Par (194 Schläge). Hier läuft alles nach Plan für seinen vierten Sieg in 2026.
Nachdem er nach 36 Löchern nur eine knappe Ein-Schlag-Führung innehatte, drehte Fitzpatrick am Moving Day richtig auf. Sieben Birdies und nur ein einziger Bogey zierten seine Scorecard. Seine Präzision ist absolut krank: Über die ersten drei Tage hat er sich gerade mal einen Bogey geleistet – das spricht Bände über sein cleanes Spiel auf dem ehemaligen Ryder-Cup-Course von 2018.
Herr der Lage
Mit Tom Vaillant hat er am Sonntag einen Lokalmatador im Nacken, der bei 67 Schlägen landete und immer noch auf seinen ersten European Tour Titel wartet. Der Druck für den Franzosen, vor heimischem Publikum zu liefern, ist spürbar. Tommy Fleetwood musste krankheitsbedingt zurückziehen, was Fitzpatricks Weg nach ganz oben noch ein Stück freier macht.
Auf Rekordjagd
Fitzpatrick ist in Top-Form in diese Woche gestartet, das hat man gemerkt. Mit bereits drei PGA Tour-Siegen 2026 – der Valspar Championship, dem RBC Heritage und der Zurich Classic of New Orleans – ist er ein echtes Kraftpaket auf dem Golfplatz. Sein präzises Spiel, wie sein Approach auf der 14, bei dem der Ball aus 133 Yards (121,6 Meter) einen Fuß vor dem Loch landete, unterstreicht, warum er momentan so richtig stark unterwegs ist.


