
Die Zukunft von Cameron Smith bei LIV Golf hängt in der Luft, denn der Major-Champ fühlt sich unsicher über das, was die Liga ab 2027 auf den Fairways ausrollen wird. Direkt von der Open de France meldete sich Smith zu Wort und sprach von einem „Limbo-Zustand“, der ihn zwinge, auf mehr Antworten zu warten, bevor er eine Entscheidung treffen könne. Die Ungewissheit nagt am Australier.
Major-Uhren ticken im Ungewissen
Smiths Zeitpunkt für diese offene Ansage ist kein Zufall. Bei der Open de France verpasste er kürzlich den Cut, nachdem er mit zwei über Par und späten Doppel-Bogeys vom Gruen musste – das heizte die Gerüchteküche um seine Form und seine Optionen erst so richtig an. Zudem wird seine Fünf-Jahres-Major-Exemption immer mehr zum Thema, die langsam aber sicher tickt und Druck aufbaut.
Trotzdem war Smith 2026 weiterhin am Start bei LIV, schloss die Einzelwertung als 21. ab und sicherte sich vier Top-10-Platzierungen, darunter einen vierten Platz in UK und einen T5 in Andalusien. Er bleibt auch für alle vier Majors in diesem Jahr spielberechtigt, doch seine Ergebnisse außerhalb von LIV waren durchwachsen, inklusive mehrerer verpasster Cuts. Das zeigt: Die Lage ist komplexer als gedacht.
Was bedeutet das für den Star-Golfer?
Eines ist klar: Smith posaunt nicht heraus, dass er LIV jetzt verlassen will. Vielmehr pocht er auf Transparenz und Klarheit über die zukünftige Ausrichtung der Liga und seine persönlichen Möglichkeiten. Seine Situation wird maßgeblich von drei Faktoren geprägt: die unklare Entwicklung von LIV, die aktuelle Haltung der PGA Tour zu Rückkehrern und der Countdown seiner Major-Exemptions. Ein echtes Dilemma für den Major-Champ.



