
Der Traum von Lottie Woad endete abrupt auf dem Grün, als die vielversprechende Golferin ihre Finalrunde bei der Walmart NW Arkansas Championship wegen Krankheit vorzeitig beenden musste. Ein bitteres Aus für die Engländerin, die nach 36 Löchern noch richtig stark in den Top Five lag und sich Hoffnungen auf einen Top-Platz machen durfte.
Woad hatte mit zwei aufeinanderfolgenden 66er-Runden – das macht satte 10 unter Par – die Konkurrenz beeindruckt und war als Fünfte in den Sonntag gestartet. Eine Hammer-Runde jagte die nächste, und alles deutete auf einen packenden Kampf um die Spitze hin. Die Chance, ganz vorne mitzumischen, war greifbar nah.
Bitteres Aus für die Solheim Cup-Hoffnung
Besonders dramatisch, da die Walmart NW Arkansas Championship eines dieser knackigen 54-Loch-Turniere der LPGA ist, wo jede Runde zählt und ein früher Ausfall schwer wiegt. Während Woad ihr Turnier beenden musste, zog Yuna Nishimura mit back-to-back 63ern und beeindruckenden 16 unter Par einsam ihre Kreise an der Spitze und hatte sich einen Fünf-Schläge-Vorsprung für den Finaltag erarbeitet. Auch Charley Hull war mit 10 unter Par am Start und zeigte, wie eng es an der Spitze zuging.
Gesundheit geht vor
Die Nachricht vom krankheitsbedingten Aus verbreitete sich schnell und dämpfte die Stimmung der Fans, die Woad eine Top-Platzierung zugetraut hätten. Man kann nur hoffen, dass sie sich schnell wieder erholt und in Topform auf den Kurs zurückkehrt. Auf der Tour läuft nicht immer alles nach Plan, aber die Gesundheit der Athleten hat oberste Priorität.


