
Die USA haben beim Presidents Cup 2026 ein echtes Sportmärchen verhindert und den Internationals auf dramatische Weise den Sieg vom Grün gerissen. Es sah lange nach einer Sensation aus, doch am Ende holte sich das US-Team die Trophäe mit einer Hammer-Aufholjagd.
Nach dem Samstag war die Stimmung noch eine ganz andere: Die Internationals führten mit 10.5 zu 7.5 Punkten. Ein krasser Vorsprung, den sie sich mit starken Auftritten, besonders in den späten Sessions, erarbeitet hatten. Zum ersten Mal überhaupt auf US-Boden gingen die Internationals mit einem Lead in den Finaltag – ein historischer Moment, der ihren lange erwarteten Triumph greifbar machte.
Die Wende am Finaltag
Die Ausgangslage für Sonntag war klar wie ein perfekter Abschlag: Die Internationals brauchten nur noch 5 von 12 möglichen Punkten in den Einzelmatches, um sich den Cup zu sichern. Das US-Team hingegen musste 8 Punkte sammeln, um das Ruder noch herumzureißen. Eine Mammutaufgabe, die nach einer Nacht des Nachdenkens im US-Lager rief. Namen wie Ryan Fox waren am Samstag noch richtig stark am Start und befeuerten die Hoffnungen der Underdogs.
Am Ende triumphieren die US-Boys
Doch das Blatt wendete sich. Das US-Team, das die letzten zehn Ausgaben des Presidents Cup dominiert hatte, bewies erneut seine Nervenstärke. Sie zeigten am Sonntag, was Comeback-Qualitäten wirklich bedeuten, drehten die Partie und verhinderten den historischen Auswärtssieg der Internationals. Am Ende war es eine Show, die auf dem Grün richtig zur Sache ging und einmal mehr bewies, dass Golf voller Dramatik steckt.


