
Mitten im geopolitischen Sturm setzt Ryan Fox ein unmissverständliches Statement: Er plant seinen Start beim großen Finale der DP World Tour in Dubai. Während andere Top-Stars wegen regionaler Spannungen einen Bogen um die Wüste machen, hält der Neuseeländer am Showdown fest und signalisiert damit sportlichen Fokus. Zwar ließ er die Abu Dhabi Aldar Championship dieser Woche aus, sein Agent schob dies aber auf einen überfüllten Reisekalender – kein genereller Rückzug aus der Postseason.
Fox, aktuell Sechster im "Race to Dubai", war einer von elf spielberechtigten Golfern, die nicht beim Abu Dhabi-Event am Start waren, das vom 5. bis 8. November läuft. Diese Entscheidung grenzt ihn klar von Spielern wie Matt Fitzpatrick, Shane Lowry oder Robert MacIntyre ab, die explizit Sicherheitsbedenken im Kontext des Israel-Iran-Konflikts als Grund für ihr Fernbleiben nannten. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün, was die Diskussionen anging.
Nerven aus Stahl oder kühle Berechnung?
Die DP World Tour hält an beiden Events in den Vereinigten Arabischen Emiraten fest und versichert, dass umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen und -verfahren etabliert sind. Man stehe in ständigem Austausch mit internationalen Reiseberatern. Für Abu Dhabi soll es sogar ein Protokoll geben, das bei einer Alarmmeldung sofortiges Spielende und Schutz im Clubhaus vorsieht. Die Tour ist hier richtig stark und lässt sich nicht so leicht beirren.
Showdown in Dubai rückt näher
Das DP World Tour Championship, das ultimative Saisonfinale, steigt vom 12. bis 15. November auf dem Jumeirah Golf Estates in Dubai. Hier wird das Feld nach den Ergebnissen von Abu Dhabi auf die besten 50 verfügbaren Spieler reduziert. Fox’ Teilnahme steht noch unter Vorbehalt, bis das finale Teilnehmerfeld offiziell ist. Eine Hammer-Runde nach der anderen wird hier erwartet, wenn die besten Golfer des Jahres um die Krone spielen.

