
Jon Rahm lässt die Katze aus dem Sack: Nicht das große Geld, sondern ein Rückzug vom ursprünglichen Team-Konzept war der wahre Grund für seinen Abschied von LIV Golf. Der Spanier macht klar, dass er sich von der versprochenen "LIV 2.0"-Vision nicht abholen ließ.
Er war begeistert von "LIV 1.0", diesem frischen Wind im Golfsport mit dem Fokus auf die Teams. Doch die geplanten Änderungen, die das Ganze immer mehr in Richtung einer herkömmlichen Tour drückten und den Teamgeist verwässerten, waren für ihn ein No-Go. Rahm war "not thrilled", um es mal vorsichtig auszudrücken – zu viele Unsicherheiten und ein klarer Rückzug von der Idee, die ihn überhaupt erst angelockt hatte.
Der Weg nach vorn
Jetzt schlägt Rahm ein neues Kapitel auf. Sein erstes Turnier nach dem LIV-Aus ist die Abu Dhabi Aldar Championship auf der DP World Tour, die vom 5. bis 8. November 2026 am Start ist. Sein Plan für 2027 ist klar: Die DP World Tour steht ganz oben auf der Liste. Ob es einen direkten Weg zurück zur PGA Tour gibt, hat er noch nicht final ausgelotet, aber er deutete an, dass er ähnliche Bedingungen wie Brooks Koepka akzeptieren würde.
Ein Wechselbad der Gefühle
Das ist mal eine Ansage und zeigt, dass auch im Profigolf Ideale manchmal über Millionen stehen. Gerüchte besagen, dass Rahm sogar auf Geld verzichtet haben soll, das ihm von LIV zustand – ein echter Move in dieser Business-Welt. Für den zweifachen Major-Champion ist es ein Übergangsjahr, das klar macht: Er distanziert sich von dem, was LIV werden sollte, aber nicht von dem, was es mal war. Das ist richtig stark und zeigt, dass hier ein Golfer mit Prinzipien am Abschlag steht.


