
Jon Rahm wäre wohl bereit, die bittere Pille zu schlucken und die Bedingungen von Brooks Koepkas Rückkehr zu akzeptieren, um 2027 wieder auf der PGA Tour aufteen zu können. Doch das ist, wie der spanische Superstar selbst betont, ein "riesiges Wenn". Die Gerüchteküche brodelt, und die Fans hoffen auf ein Comeback des ehemaligen Weltranglistenersten.
Rahm, seines Zeichens zweifacher Major-Champion, signalisierte kürzlich, dass er sich eine Rückkehr unter ähnlichen, harten Auflagen vorstellen könnte. Allerdings hat er bislang keine offiziellen Gespräche mit den Tour-Verantwortlichen geführt. Und die Chancen stehen nicht gerade rosig, dass die PGA Tour ein identisches Angebot auf den Tisch legen wird.
Koepkas Weg zurück – die harten Fakten
Brooks Koepka ist im Januar 2026 über das "Returning Member Program" zur PGA Tour zurückgekehrt, nachdem er LIV den Rücken gekehrt hatte. Das war keine Wellness-Kur: Koepka musste eine Spende von 5 Millionen US-Dollar für wohltätige Zwecke leisten, verzichtete fünf Jahre auf PGA Tour-Anteile, war für das FedExCup-Bonusprogramm 2026 gesperrt und musste sich für bestimmte "signature events" qualifizieren. Ein dickes Paket, das Rahm offenbar nicht schrecken würde.
Rolapp macht dicht?
Doch genau hier liegt der Haken: Brian Rolapp, der CEO der PGA Tour, hat bereits klargemacht, dass Koepkas Deal ein einzigartiges Angebot war und die Tour nicht vorhat, ein solches Modell zu wiederholen. Das macht Rahms Weg zurück zum Greifvogel auf dem Grün extrem kompliziert. Sollte der Deal mit der PGA Tour platzen, plant Rahm zunächst, auf der DP World Tour am Start zu sein. Es bleibt spannend, ob der Spanier die Herzen der PGA Tour-Bosse doch noch erweichen kann.


