
Patrick Reeds mögliche Rückkehr auf die PGA Tour ab 2027 ist mehr als nur ein Gerücht – sie ist das Gesprächsthema, das die Golfwelt aufmischt und die Frage nach neuen Rivalitäten neu stellt. Der 2018er Masters Champion, der 2022 von der PGA Tour zu LIV Golf wechselte, hat seine obligatorische Wartezeit hinter sich und steht bereit, ab der Saison 2027 wieder voll am Start zu sein. Das verspricht eine spannende Reintegration eines ehemaligen LIV-Stars und könnte die Dynamik auf dem Gruen kräftig durcheinanderwirbeln.
Während sich die Spekulationen um seine volle PGA Tour-Rückkehr verdichten, hat Reed (36) in diesem Jahr auf der DP World Tour eine Hammer-Runde nach der anderen hingelegt. Er holte sich den Sieg bei der Dubai Desert Classic und den Qatar Masters, war Runner-up bei den Irish Open und hat sich damit bereits eine der zehn PGA Tour Cards über den DP World Tour-Pathway gesichert. Richtig stark, was er da abgeliefert hat.
Showdown mit den Giganten?
Seine Ergebnisse sprechen Bände und haben ihn auch im Race to Dubai weit nach vorne katapultiert. Aktuell liegt er als Zweiter hinter Eugenio Chacarra und vor Rory McIlroy (Platz 3) – da ist ein weiterer großer Titel für 2026 noch drin! Diese Konstellation belebt auch die alte Rivalität mit Rory McIlroy neu. Reed, der bewährte US-Wettkämpfer und frühere Ryder Cup-Teamkollege von Jordan Spieth, könnte als echtes Gegenstück zu McIlroy fungieren und dem Spiel eine ordentliche Portion Drama hinzufügen.
Was kommt jetzt?
Auch für den Ryder Cup 2027 ist das ein wichtiges Puzzleteil. Zwar bekommt Reed keinen Freifahrtschein, aber seine aktuelle Form ist ein klares Statement an Captain Jim Furyk. Bleibt nur die Frage, welche „Begrüßungsgeschenke“ die PGA Tour noch in Form von Disziplinarmaßnahmen bereithält oder wie schnell Reed wieder bei den ganz großen Turnieren abschlagen darf. Eins ist sicher: Patrick Reed ist zurück im Rennen, und das verspricht Golf, das uns nicht kaltlässt.


