
Nelly Korda ist einfach nicht zu stoppen! Die hat sich nicht nur den LPGA Rolex Player of the Year Award 2026 geholt, sondern steht mit 26 von 27 nötigen Punkten auch kurz vor dem Einzug in die Hall of Fame. Das zweite Mal in drei Jahren krallt sie sich diese Auszeichnung – ein klares Statement, wer auf dem Grün den Ton angibt.
Diese Saison ist einfach eine Ansage: Vier Siege, darunter zwei Major Championships. Korda hat sich mit 239 Punkten einen uneinholbaren Vorsprung erspielt, 63 Zähler vor Haeran Ryu, obwohl noch drei Events anstehen. Sie führt die LPGA in Sachen Preisgeld mit unfassbaren $6.22 Millionen an und liefert einen Scoring Average von 69.38 ab. Zehn Top-10-Platzierungen in 15 Starts und ein Saisonstart mit sechs aufeinanderfolgenden Top-2-Finishes – das läuft richtig stark!
Der Vare-Trophy-Haken
Doch selbst bei einer dominierenden Spielerin gibt es kleine Haken: Obwohl Korda den besten Scoring Average der Tour hat, ist sie nicht für die Vare Trophy qualifiziert. Der Grund? Sie hat nur 53 Runden gespielt und damit das geforderte Minimum verfehlt. Dieser Preis hätte ihr einen weiteren wichtigen Hall of Fame Punkt eingebracht, der ihr jetzt durch die Lappen geht. Eine Chance für Miyu Yamashita, die mit einem Average von 69.47 und ausreichend Runden jetzt in Stellung geht.
Letzte Hürden zum Legenden-Status
Nach einer rund zweimonatigen Auszeit und dem Verzicht auf den Asian Swing – den sie übrigens das dritte Jahr in Folge ausließ – wird Korda voraussichtlich bei The Annika ihr Comeback geben, bevor es zum Saisonfinale bei der CME Group Tour Championship in Florida geht. Das Ziel ist klar: Ein Sieg bei einem dieser Events würde ihr den entscheidenden letzten Punkt für die Hall of Fame bescheren. Der Weg ist geebnet, aber eben noch nicht automatisch durch. Die Spannung bleibt, ob sie sich diese letzte Hürde souverän holt und ihren Legendenstatus zementiert.


