
Matt Fitzpatrick hat bei der FedEx Open de France nicht nur den Pokal abgeräumt, sondern sich auch direkt an die Spitze der europäischen Ryder Cup Rangliste katapultiert und damit ein klares Statement gesetzt. Mit einem souveränen Sieg bei 20-under-par und drei Schlägen Vorsprung auf Ángel Hidalgo hat er eindrucksvoll bewiesen, dass er in Topform ist. Dieser Triumph markiert einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum ultimativen Duell der Kontinente.
Dieser Sieg ist keine kleine Nummer, denn er spült Fitz direkt an die Pole Position im europäischen Ryder Cup Team Ranking. Das ist die Königsdisziplin der Qualifikation, und wer hier oben mitmischt, hat die besten Karten für einen automatischen Platz im Team Europa. Der Mann ist ohnehin die Nr. 4 der Welt, und dieser Erfolg ist sein vierter weltweite Sieg in 2026 – sein elfter auf der DP World Tour. Da läuft es einfach richtig stark.
Fitzpatrick spielt in seiner eigenen Liga
Von Anfang bis Ende hat Matt Fitzpatrick in Frankreich abgeliefert. Er ging mit einem Fünf-Schläge-Vorsprung in die Finalrunde und hat diesen nicht mehr hergegeben. Am Ende stand ein Gesamtergebnis von 20-under 264 auf dem Scoreboard, mit Runden von 65-64-65-70 – eine Hammer-Runde nach der anderen. Besonders beeindruckend: Das Ganze spielte sich im Le Golf National ab, einem Ryder Cup erprobten Kurs, der 2018 schon Schauplatz des Spektakels war und 2024 die olympische Golf-Konkurrenz beherbergte.
Historische Spuren auf dem Grün
Mit seiner Performance hat Fitzpatrick sogar eine historische Marke erreicht, als er den 54-Loch-Rekord von Seve Ballesteros aus dem Jahr 1985 egalisierte, bevor er den Titel endgültig eintütete. Nach drei PGA Tour Siegen ist dies sein erster auf der DP World Tour in 2026, was seine Ausnahmestellung in dieser Saison nur noch unterstreicht. Der Ryder Cup kann kommen, mit Matt Fitz hat Europa einen echten Champion am Start.



