
Sie kämpfte sich einst als Proette durch die LET, doch es war abseits des Grüns, wo Elizabeth Mallett wirklich Geschichte schrieb: Die Britin ist die erste weibliche DP World Tour Schiedsrichterin beim Solheim Cup, ein echter Game Changer für den Golfsport in 2026. Ihre Story zeigt, dass der Weg an die Spitze nicht immer geradeaus führt, aber am Ende richtig stark sein kann.
Mallett hatte einen beeindruckenden Amateur-Background, spielte für England, bevor sie den Sprung zu den Profis wagte. Doch auf der Ladies European Tour lief es nicht wie erhofft. Nach drei Jahren auf der Tour, mit einem besten Ergebnis von Platz 78 und etlichen verpassten Cuts, sah sie der bitteren Realität ins Auge: Der Erfolg als Spielerin wollte sich nicht einstellen. Anstatt den Schläger endgültig an den Nagel zu hängen, entschied sie sich für eine krasse Kehrtwende.
Neuer Abschlag im Karriere-Game
Mit ihrem Kommunikationsstudium in der Tasche landete Mallett bei der DP World Tour, zunächst im Turnierbüro. Doch ihr tiefes Regelwissen und die eigene Spielerfahrung blieben nicht unbemerkt. Kollegen ermutigten sie, die Schiedsrichter-Laufbahn einzuschlagen. Nach intensivem Training, unzähligen Tests und harter praktischer Arbeit holte sie sich den begehrten R&A Level 4 Referee-Status. Damit hatte sie ihre wahre Berufung gefunden und gleichzeitig eine Tür aufgestoßen, die vor ihr noch niemand durchschritten hatte.
Geschichte auf dem Grün
Diese Qualifikation katapultierte Elizabeth Mallett direkt in die Geschichtsbücher des Golfsports. Als erste weibliche Schiedsrichterin, die die DP World Tour beim Solheim Cup vertritt, liefert sie ein Gänsehaut-Statement. Sie selbst beschrieb es als "incredible", mit den Spielerinnen "inside the ropes" zu sein. Es ist eine inspirierende Story einer Athletin, die ihren Traum vom Pro-Golfplatz nicht als Spielerin, sondern als Regelhüterin am Spielfeldrand lebt und dabei für echte Neuerungen sorgt.


