
Patrick Cantlay haut uns direkt mal eine rein: Der Medinah Country Club ist für den Presidents Cup 2026 quasi eine brandneue Experience. Der US-Star warnt seine Kollegen: Wer hier das gleiche Grün wie 2019 erwartet, liegt völlig daneben. Nach massiven Umbauarbeiten präsentiert sich der Platz mit breiteren Fairways und deutlich weniger Bäumen. Und durch den Chicagoer Regen sind die Bedingungen aktuell so weich, dass Cantlay für die ersten Tage eine echte Birdie-Jagd erwartet.
Medinah: Ein komplett neues Biest
Das hier ist kein Facelift, das ist eine Komplett-OP! Der Medinah No. 3, auf dem Cantlay zuletzt 2019 bei der BMW Championship unterwegs war, wurde generalüberholt. Er spielt sich jetzt als Par 70 auf satten 7.548 Yards (6.901 Meter). Bäume? Viele weg. Fairways? Verbreitert und neu ausgerichtet. Grüns? Vergrößert und re-konturiert. Bunker? Neu gebaut und richtig krass. Co-Designer Geoff Ogilvy hatte den Kurs eigentlich auf „firm“ getrimmt, doch der Regen macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Cantlay spekuliert, dass es zum Wochenende hin trockener wird – und dann wird’s richtig fordernd!
Am Abschlag: Cantlay im Fokus
Für die erste Four-Ball-Session heute ist Cantlay natürlich am Start. Er tritt mit seinem Partner Chris Gotterup gegen die beiden Kims an: Tom Kim und Si Woo Kim. Beim 16. Presidents Cup 2026 führen Team USA Kapitän Brandt Snedeker und International Kapitän Geoff Ogilvy ihre Mannschaften aufs Grün. Das wird ein Auftakt, der uns direkt zeigt, wie gut die Teams mit dem neuen Medinah klarkommen. Das Gerücht, dass Donald Trump am Sonntag zur Finalrunde erwartet wird, dürfte die Crowd-Energie auch nochmal richtig anheizen.


