
Wyndham Clark hat auf der Schlussrunde Nerven gezeigt, aber sich bei der 20. BMW Championship trotzdem noch den Sieg geholt – ein echtes Zitter-Finale im Bellerive Country Club in St. Louis/Missouri, wo er mit unfassbaren 263 Schlägen triumphierte und 20 Millionen Dollar abräumte. Drei Schläge Vorsprung hatte der 32-jährige Amerikaner am Ende auf Landsmann Patrick Cantlay. Direkt dahinter lauerte Rory McIlroy als Dritter, nur einen weiteren Schlag zurück.
Dabei sah es lange nach einem Spaziergang aus: Vor der vierten Runde hatte Clark noch fünf Schläge Vorsprung. Doch er musste zittern und rettete seinen sechsten PGA-Tour-Erfolg erst in letzter Sekunde mit drei entscheidenden Birdies an den letzten Löchern.
Vom 27. bis 30. August 2026 geht es jetzt Schlag auf Schlag: Das große Finale der PGA-Tour steht an. Bei der Tour Championship in Atlanta/Georgia sind nur noch die absoluten Top 30 am Start. Unser Matti Schmid musste leider schon beim ersten Play-off-Turnier die Segel streichen und war damit als einziger Deutscher raus.
„Es war komisch“, gestand der zweimalige Major-Sieger Clark nach der Runde. „Auf den Grüns lief lange nichts zusammen, ich war irgendwie nicht ganz bei der Sache und habe einfach dumme Bogeys gemacht. Nervös? Nicht wirklich.“ Und dann das: „So sehr ich auch liebend gern mit großem Vorsprung davonmarschiert wäre, es hat Spaß gemacht, die Adrenalinschübe zu spüren und dieses richtige Nervenflattern zu fühlen.“


