
Drei Löcher auf dem Bernardus Golf Course könnten im Solheim Cup 2026 über Sieg oder Niederlage entscheiden und damit für ein wahres Spektakel sorgen. Die harte Oberfläche, unberechenbares Rough und wechselnde Winde in den Niederlanden werden den Teams alles abverlangen, wenn Europa und die USA vom 11. bis 13. September 2026 zum Showdown antreten. Dieses Setup fordert höchste Präzision und Nerven aus Stahl.
Das Wasser-Monster am Abschlag 6
Das Par-3 an Loch 6 ist der ultimative Stresstest für jeden Abschlag. Komplett über Wasser gespielt auf ein Halbinselgrün, ist hier Risikomanagement das A und O. Ein kurzer Schlag landet im nassen Element, ein zu mutiger verfehlt das schmale Grün. Im Matchplay wird dieser Slot zum echten Momentum-Shifter, bei dem selbst die erfahrensten Spielerinnen ins Schwitzen kommen.
Das eigentliche 17. Loch des Bernardus Course wird im Solheim Cup zum Par-4 Loch 15 und hat es in sich. Dieses sogenannte "Swing Hole" ist bereits jetzt Verdonschots Favorit, denn hier hat schon so mancher Ballflug den entscheidenden Unterschied gemacht. Es hat das größte Potenzial, ein Match zu drehen oder gar zu entscheiden – hier läuft das Spiel richtig stark, wenn man die richtige Strategie wählt.
Der Showdown am Schlussloch 18
Das Schlussloch 18, eigentlich das zweite Loch des Platzes, ist laut den Experten das schwierigste und somit der perfekte Schauplatz für dramatische Final-Momente. Der Druck steigt ins Unermessliche, wenn hier die letzten Schläge über den Gesamtsieg entscheiden müssen. Mit Anna Nordqvist als Kapitänin Europas am Start, verspricht dieser Solheim Cup in den Niederlanden, die zum ersten Mal Gastgeber sind, ein unvergessliches Highlight zu werden.


