
Wer hätte gedacht, dass der Schlüssel zu Tyrrell Hattons aktueller Top-Form nicht im perfekten Schwung, sondern in einem radikal neuen Trainingsplan liegt? Der Brite hat seine Practice-Routine umgekrempelt und liefert bei der Abu Dhabi Aldar Championship eine richtig starke Performance ab, die den Golf-Kosmos aufhorchen lässt.
In Lake Nona, Florida, feilte Hatton nicht am Material, sondern an der Struktur seines Trainings. Diese Umstellung scheint sich auszuzahlen: Er spielte eine Hammer-Runde mit 7-under 65 in der zweiten Runde und liegt damit bei 12-under par an der Spitze. Aktuell teilt er sich die Führung mit Jon Rahm und Francesco Laporta – da ging es richtig zur Sache auf dem Grün!
Hattons Masterplan: Weniger Technik, mehr Qualität
Hatton selbst bezeichnet den Lauf als extrem ermutigend, vor allem nach anderthalb schwierigen Monaten. Es ist weniger ein Swing-Overhaul, als vielmehr eine bewusste Anpassung der Trainingsqualität und -struktur, die seine Konstanz sofort verbessert hat. Er weiß aber auch, dass noch Fehler im Spiel sind – typisch Hatton eben.
Showdown am Golf-Persian Gulf
Hinter den Führenden lauert schon Rory McIlroy, der nach seiner Auftakt-Penalty mit einer spektakulären 9-under 63 und elf Birdies eine echte Ansage gemacht hat. Damit ist er wieder voll am Start und nur einen Schlag zurück. Bei diesem 9 Millionen Dollar schweren DP World Tour Playoff-Turnier geht es nicht nur um den Sieg, sondern auch um wichtige Punkte für das Race to Dubai.
Die Hälfte des Turniers ist rum, und Hattons "neues Ich" verspricht einen spannenden Kampf bis zum letzten Abschlag. Ob der Trainings-Hack für den großen Triumph reicht, bleibt abzuwarten, aber eins ist klar: Tyrrell Hatton läuft richtig gut!


