
Die Ryder Cup-Ära von Luke Donald bekommt ein klares Verfallsdatum: Nach 2027 ist Schluss für den Europa-Kapitän.
Mitten in der Eröffnungsrunde der World Wide Technology Championship in Mexiko ließ Donald diese Woche die Bombe platzen und bestätigte: „Das wird meine letzte sein.“ Eine knallharte Ansage, die dem Gerüchteküche-Brodeln ein Ende setzt. Er hat uns in den letzten beiden Ryder Cups schon richtig stark abgeliefert: den Fünf-Punkte-Sieg 2023 in Marco Simone und den Triumph 2025 in Bethpage Black. Ein Hattrick 2027 würde ihn zum ersten Kapitän machen, der drei Ryder Cups in Folge holt – und überhaupt erst zum vierten, der dreimal als Sieger vom Platz geht.
Warum der Stecker gezogen wird
Die Gründe für den Rücktritt? Das Kapitänsamt ist ein brutal zeitintensiver Job, der nicht nur die Familienplanung, sondern auch die eigene Karriere ausbremst. Donald selbst war 2026 nur sieben Mal am Start und musste sich diese Woche beim Mexiko-Turnier nach dem Pro-Am wegen Rückenproblemen verabschieden.
Er will nach dem Ryder Cup wieder richtig am Ball sein. Im Dezember 2027 wird er 50 und wäre ab 2028 für die PGA Tour Champions startberechtigt. Perfektes Timing, um die Schläger wieder häufiger in die Hand zu nehmen, auch wenn seine Senioren-Karriere erst nach Adare Manor startet und nicht schon vorher.
Der letzte Tanz in Adare Manor
Die Entscheidung nimmt dem Spekulatius um eine vierte Amtszeit den Wind aus den Segeln. Stattdessen liegt der Fokus jetzt voll auf Adare Manor in County Limerick vom 17. bis 19. September 2027. Dort hat er die Chance, sich auf europäischem Boden mit einem historischen Three-peat von der Bühne zu verabschieden und Jim Furyks US-Team noch einmal in die Schranken zu weisen.
Die Fragen um die Spielberechtigung europäischer Golfer schwirren zwar weiter durch die Luft, aber für Donald ist die Mission klar: Den Cup verteidigen und als Legende abtreten. Eine Hammer-Aufgabe für den Mann, der Europa schon zweimal zum Sieg geführt hat.


