
Die Würfel sind gefallen für LIV Golf, doch für Bryson DeChambeau könnte sich jetzt eine richtig dicke Tür auftun: Die DP World Tour rollt ihm den roten Teppich aus und bietet dem "Mad Scientist" einen direkten Startplatz für 2027 an. Ein echtes Game-Changer-Angebot, während LIV Golf angeblich vor dem Aus steht, weil die Finanzspritzen versiegen. Das ist die Chance für DeChambeau, wieder fest im Profigolf mitzumischen, ohne Quali-Strapazen oder auf Sponsor-Einladungen angewiesen zu sein.
Der Schlüssel zu dieser Kategorie-1-Mitgliedschaft? Sein Triumph bei der U.S. Open 2024. Dieser Major-Sieg sichert ihm laut DP World Tour Statuten den begehrten Status für 2027. DeChambeau wäre damit der einzige Nicht-Mitspieler von LIV mit dieser Sondergenehmigung. Jon Rahm und Cameron Smith qualifizieren sich ebenfalls durch Major-Siege, wobei Rahm schon zugesagt hat, 2027 voll auf der DP World Tour zu spielen. Jetzt muss DeChambeau nur noch bis zum 14. oder 16. November seine Bewerbung einreichen.
PGA Tour Comeback – Der steinige Weg
Ein direktes Comeback auf der PGA Tour ist mit diesem Schritt zwar noch nicht verbunden. DeChambeau hatte das "Returning Member Program" der PGA Tour für 2026, das Brooks Koepka angenommen hat, sausen lassen. Dieses Zeitfenster ist laut Tour-Boss Brian Rolapp geschlossen. Berichte spekulieren sogar über eine mögliche einjährige PGA Tour-Sperre, die frühestens am 23. August 2027 enden könnte, sollte er keine weiteren LIV-Events bestreiten. Die genaue Strafe ist aber noch unklar.
Warum das Angebot so entscheidend ist
Genau hier kommt die DP World Tour ins Spiel. Eine richtig starke Saison 2027 könnte ihm durch den "Race to Dubai"-Pathway eine der zehn PGA Tour Cards für 2028 sichern. Es wäre sein Ticket zurück in den Kampf um die ganz großen Titel – abseits der Major-Turniere, bei denen seine Startplätze dank seiner 2024er U.S. Open bis 2034 und bei den anderen Majors wie Masters, PGA Championship und Open Championship sogar bis 2029 safe sind. Das ist kein Bestätigung für seine Zusage, aber ein klares Signal, dass DeChambeau am Ball bleibt.


