
Steven Alker hat’s allen gezeigt: Mit 50 ist das Golfleben nicht vorbei, sondern fängt für manche erst richtig an. Der Neuseeländer, lange ein unscheinbarer Journeyman auf der PGA Tour, hat sich nach seinem runden Geburtstag in einen der dominantesten Spieler der PGA Tour Champions verwandelt. Stell dir vor, du machst 87 Starts ohne Top-10-Finish und verdienst weniger als eine Million Dollar – und dann drehst du auf einmal richtig auf!
Genau das ist Alker passiert. Sein Durchbruch kam, als er als Monday Qualifier in ein Champions Tour Event rutschte und direkt T7 ablieferte, der Startschuss für sechs Top-10-Resultate in Folge. Weniger als einen Monat später holte er sich seinen ersten Sieg auf der PGA Tour Champions und startete eine Transformation, die niemand für möglich gehalten hätte.
Vom Journeyman zum Champion
Heute, mit 55, hat Alker bereits 14 Champions Tour Events gewonnen, darunter den Charles Schwab Cup 2023, und mehr als 15 Millionen Dollar auf der Senioren-Tour eingestrichen. Alleine im Jahr 2026 lief es richtig stark: vier Siege und zwölf Top-10-Platzierungen. Aktuell ist er Dritter in den Saison-Gesamtwertung und am Start beim Charles Schwab Cup Championship in Phoenix, um seine Legende weiter zu schreiben.
Zoff und Gerüchte auf der Champions Tour
Alker ist nicht nur auf dem Grün erfolgreich, sondern mischt sich auch in die aktuellen Debatten der Champions Tour ein. Die Frage, ob LIV-Spieler nach Ablauf ihrer Sperren und Zahlung von Strafen zugelassen werden sollen, spaltet die Spielerschaft – Alker ist hier eine prominente Stimme. Und als ob das nicht schon genug Dramatik wäre: Intern munkelt man, dass selbst Tiger Woods ernsthaft überlegt, auf der Champions Tour zu starten. Das wäre mal eine Ansage!


