
„Das ist der am besten gepflegte Course, den wir das ganze Jahr über spielen!“ – Wenn Aaron Rai so über Yas Links spricht, wissen Golfer, dass es hier richtig zur Sache geht. Der Titelverteidiger der Abu Dhabi Championship ist diese Woche am Start, um seinen dramatischen Playoff-Sieg vom letzten Jahr gegen Tommy Fleetwood zu wiederholen. In einem echten Krimi haben sich die beiden 2025 auf unfassbare 25-under Par gekämpft, ein Score, der bis heute Maßstäbe setzt.
Das Turnier, das vom 5. bis 8. November 2026 läuft, ist der Auftakt zum spannungsgeladenen Race to Dubai Finale der DP World Tour. Mit einem Preisgeld von 9 Millionen Dollar und satten 1,5 Millionen Dollar für den Sieger ist klar: Hier wird nicht nur um Ruhm, sondern auch um richtig Kohle gezockt. Der Par-72 Küstenkurs, ein Design von Kyle Phillips, erstreckt sich über 7.425–7.468 Yards (6.790–6.832 Meter) und fordert mit über 140 Bunkern und dem ständigen Wind als Hauptverteidigung alles von den Pros.
Showdown am Golf: Wer schnappt sich die Krone?
Die Konkurrenz ist dieses Jahr richtig stark: Rory McIlroy kommt als Dritter im Race to Dubai Ranking, direkt hinter Eugenio Chacarra und Patrick Reed. Auch Aaron Rai ist noch mathematisch in der Lage, sich den Top-Spot zu schnappen. Mit erwarteten, eher leichten Winden könnte die Anlage diesmal nicht ganz so gnadenlos sein wie sonst, was die Chance auf eine weitere Hammer-Runde unter 25-under Par durchaus realistisch macht.
Hochspannung im Finale der Saison
Die Bühne ist also bereitet für ein Golf-Spektakel, das keinen Golfer kaltlassen wird. Kann Rai seine magische Verbindung zu Yas Links nutzen, um den Titel zu verteidigen? Oder schnappen ihm McIlroy, Fleetwood oder einer der anderen Top-Jungs die Trophäe vor der Nase weg? Eines ist sicher: Auf diesem „best-conditioned course“ wird Golf vom Feinsten abgeliefert, wenn die Spannung in Abu Dhabi ihren Siedepunkt erreicht.


