
„Ich würde mich niemals unsicher fühlen“, so die klare Ansage von Rory McIlroy zum Start der Abu Dhabi Championship 2026, trotz der erhöhten Spannungen in der Region. Ein mutiges Statement, das zeigt, dass der Nordire bereit ist, für den Sport ins Risiko zu gehen – auch wenn er die Gefahr einer geschlossenen Flugraumzone einräumt.
Die DP World Tour hält eisern am Post-Season-Kalender fest, und McIlroy selbst hat sich intensiv bei den Offiziellen rückversichert. Er betonte, dass die Antworten der Veranstalter und der Behörden im Emirat ihn von der Sicherheit des Events überzeugt hätten. Ein klares Zeichen, dass hier nicht leichtfertig gehandelt wird.
Sicherheit first, aber der Sport ruft
Auch wenn elf der 70 Race-to-Dubai-Berechtigten einen Rückzieher gemacht haben, setzt man auf Sicherheit vor Ort: Spieler und Caddies erhielten eine detaillierte Sicherheitseinweisung. Sollte es zu einem Notfall kommen, wird ein Handy-Alarm der VAE-Behörden durch einen anhaltenden Lufthorn-Signalton auf dem Platz ergänzt, der das Spiel sofort unterbricht und alle ins Clubhaus leitet. Klingt nach Action, aber auch nach Plan B.
Race to Dubai: McIlroy im Jagdfieber
Sportlich geht es für den Weltranglisten-Zweiten und aktuell Dritten im Race to Dubai um viel. Er jagt seinen achten Saison-Titel und würde damit mit Golf-Legende Colin Montgomerie gleichziehen. Mit rund 948 Punkten Rückstand auf Eugenio Chacarra und 618 auf Patrick Reed wird das zwar eine echte Challenge, aber Rory ist bekannt dafür, dass er bis zum letzten Putt kämpft. Seine Devise: Wenn alle es für sicher halten, wer bin ich dann, das Gegenteil zu behaupten? Die Abu Dhabi Championship vom 5. bis 8. November auf Yas Links und die anschließende DP World Tour Championship vom 12. bis 15. November in Dubai werden entscheiden, ob dieser Poker aufgeht.


