
„Familientrauma und Sucht“ – diese Meldung über Phil Mickelsons freiwilligen Reha-Aufenthalt schlägt ein wie ein Donnerschlag und rückt die Golf-Ikone in ein neues, zutiefst persönliches Licht. Was der Routinier selbst seit Monaten als vage „familiäre Gesundheitsangelegenheit“ umschrieb, entpuppt sich nun als ein Kampf, der selbst den härtesten Golfer zum Nachdenken bringt. Mickelson, der 56-Jährige, hat den Klinikaufenthalt bereits beendet, doch die Details seines Leidensweges haben die Golfwelt am gestrigen 30. September erreicht und lassen niemanden kalt.
Lefty war nicht einfach nur müde oder ein bisschen angeschlagen. Seine beispiellose Abwesenheit in 2026, als er die ersten beiden LIV Golf Events sausen ließ und sich dann im April vom Masters zurückzog, bekommt jetzt eine tragische neue Tiefe. Damals kündigte er eine längere Auszeit an und sprach von einer „persönlichen Gesundheitsangelegenheit der Familie“. Nun ist klar: Mickelson war am Start, um an sich selbst zu arbeiten und den Dämonen ins Auge zu blicken.
Wenn Schatten der Vergangenheit einholen
Für Fans mit Insider-Wissen ist das Thema Sucht im Zusammenhang mit Phil Mickelson keine absolute Neuheit. Bereits 2023 sprach er offen über seine Spielsucht, die sich von einem Hobby zu einer gefährlichen Abhängigkeit entwickelte und für die er jahrelang professionelle Hilfe suchte. Doch die Verbindung mit „Familientrauma“ verleiht der aktuellen Situation eine noch dunklere Note und zeigt, dass auch die größten Champions auf dem Grün mit ganz alltäglichen, aber zermürbenden Herausforderungen zu kämpfen haben.
Das Comeback – ein offenes Geheimnis?
Mickelson hat die Einrichtung verlassen, doch seine Rückkehr auf den Golfplatz ist noch völlig ungewiss. Die Golfwelt wartet gespannt darauf, wann Lefty wieder den Abschlag wagen wird. Diese Phase macht ihn menschlicher denn je – ein Champion, der nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Leben Kämpfe austrägt. Man kann nur hoffen, dass es für ihn jetzt wieder läuft und er gestärkt zurückkehren kann.



