
Der Presidents Cup war für Ryan Fox eine „brutale“ Angelegenheit, besonders das aggressive Heckling der US-Fans machte ihm das Debüt schwer. Trotz dieser eisigen Begrüßung auf heimischem Territorium lieferte Fox eine richtig starke Bilanz ab, auch wenn die Erfahrung für ihn am Ende „amazing“ und gleichzeitig „incredibly disappointing“ war – ein Gefühl, das nur das Team-Format erzeugen kann.
Solo-Flug und Team-Power
Persönlich lief es für den Neuseeländer mit einem soliden 2-2 Rekord. Besonders die Foursomes waren sein Revier: An der Seite von Min Woo Lee war er eine absolute Macht und holte sich zwei Siege, die beiden waren 2-0 in diesem Format. Die Duelle in den Foursomes mit Lee waren ein Highlight, doch die Niederlagen kamen in einem Four-Ball-Match mit Adam Scott und dann im Einzel gegen Xander Schauffele. Gerade im Einzel, wenn man alleine auf dem Grün steht und die Fans lautstark gegen einen sind, hat Fox die Anfeindungen als besonders hart empfunden.
Das Comeback der Amis
Das Internationale Team führte vor den entscheidenden Einzelmatches mit 10.5-7.5, und alles schien möglich. Doch die US-Boys drehten am Sonntag richtig auf und gewannen neun der zwölf Einzelmatches, was ihnen am Ende den klaren Sieg mit 17-13 einbrachte. Für Fox und sein Team ein harter Schlag, der das Bild seiner sonst so positiven Performance trübte. Dennoch würde er sofort wieder am Presidents Cup am Start sein, denn der Teamgeist wiegt am Ende schwerer als jede Enttäuschung.


