
Ein Paukenschlag erschüttert die asiatische Golfwelt: Die Asian Tour hat die Qualifying School für 2027 gecancelt. Der Grund dafür ist die dramatische Zerschlagung der Finanzierung durch LIV Golf und das Aus der International Series, was die Tour mit massiv weniger Events und damit weniger Chancen für ihre Spieler zurücklässt.
Was als goldener Weg zum großen Geld für viele aufstrebende Talente galt, liegt jetzt in Trümmern. Die Tour spricht zwar von einem „temporären Reset“ und plant die Rückkehr der Q-School für die Saison 2028, doch der Schlag sitzt tief.
Der LIV-Geldhahn zugedreht
Die Entscheidung folgte einer „gründlichen Prüfung“, nachdem der zweite Teil des Spielplans für 2026 durch das Ende der International Series massiv beeinträchtigt wurde. Die Ausfälle sind gigantisch: Asian Tour CEO Cho Minn Thant beschrieb den Impact als „verheerend“ und sprach von rund 20 Millionen Dollar an Event-Budget, das jetzt einfach fehlt. Da geht es richtig zur Sache, wenn ein solches Loch gestopft werden muss.
Ein Jahr auf der Ersatzbank
Für frisch gebackene Q-School-Absolventen oder aufgestiegene Asian Development Tour-Spieler bedeutet das: weniger Starts, weniger Möglichkeiten, sich zu beweisen. Die Tour kann es sich schlicht nicht leisten, eine neue Kohorte an Spielern in einen ohnehin schon ausgedünnten Kalender zu pressen. Jetzt heißt es: 2027 ist ein Jahr des Neuaufbaus, um die Asian Tour und die ADT zu stabilisieren. Die Q-School 2028 soll dann wieder „sehr bedeutende Möglichkeiten“ bieten – bleibt abzuwarten, ob das Versprechen dann auch eingelöst werden kann.



