
Der Mythos Le Golf National erwacht aus seinem Dornröschenschlaf und feiert sein Comeback auf der DP World Tour mit dem ältesten nationalen Open Kontinentaleuropas, dem FedEx Open de France. Seit dem 1. September 2026 ist der Albatros Course frisch renoviert und bereit, zum 108. Mal die Elite des Golfsports zu empfangen. Hier geht es diese Woche um nicht nur um ein Preisgeld von stolzen $3.75 Millionen, sondern auch um Ruhm auf einem legendären Grün.
Was dieses Jahr aber wirklich elektrisiert, ist die Rückkehr des Ryder Cup-Austragungsortes von 2018. Die Umbauten am Albatros Course waren enorm, das Ding ist praktisch ein neues Biest. Es fühlt sich an, als würde hier nicht nur ein Turnier gespielt, sondern eine Golf-Kathedrale neu eingeweiht – und das mit direktem Qualifikations-Weg zu The Open.
Stars am Start: Wer holt sich den Titel?
Die Spieler haben das natürlich längst gecheckt: Neben Titelverteidiger Michael Kim und Ex-Champ Dan Bradbury tummeln sich Hochkaräter wie Matt Fitzpatrick, Tommy Fleetwood, Viktor Hovland und Ludvig Åberg im Starterfeld. Auch sieben LIV Golf-Pros sind am Start, während Martin Kaymer nach Schulter-OP leider passen musste. Bei so viel geballter Power verspricht das eine Hammer-Runde nach der nächsten.
Race to Dubai und Heimvorteil
Das Turnier ist ein echter Big Point im Race to Dubai, wo satte 5.000 Punkte winken. Und für die französische Golf-Szene ist es ein Fest: Ganze 26 französische Pros sind dabei und brennen darauf, auf heimischem Boden zu glänzen. Wer auch immer am Sonntag den Pokal in die Höhe stemmt – es wird ein Statement-Sieg auf einem Kurs, der schon Golf-Geschichte geschrieben hat und es jetzt wieder tut.


