
Kein Free Pass: LIV-Stars schwitzen für die 155. Open in St Andrews
Für die 155. Open Championship in St Andrews gibt es keine Sonderbehandlung: Die LIV Golf-Jungs müssen ihre Tickets knallhart erspielen, denn ein direkter Zugang zu diesem Major-Kracher wird ihnen nicht gewährt. Wer beim Turnier der Turniere im Mekka des Golfsports dabei sein will, muss sich über die Open Qualifying Series oder spezielle nationale Opens qualifizieren – da ist richtig Action angesagt.
Der lange Weg nach St Andrews
Augusta National und die R&A ziehen für 2027 weiterhin an einem Strang, was die Qualifikationswege angeht. Das bedeutet, die Gewinner von sechs ausgewählten nationalen Opens schnappen sich nicht nur eine Masters-Einladung, sondern haben auch den Fuß in der Tür zur Open Championship. Für die LIV-Profis ist das Gold wert, denn diese Events sind oft der einzige realistische Weg zu einem Major, ohne auf PGA Tour-Zugang oder Weltranglistenpunkte angewiesen zu sein. Richtig stark, wie sich hier Chancen auftun!
Die sechs Schlüssel-Turniere für dieses Spektakel sind die Scottish Open, Spanish Open, Japan Open, Hong Kong Open, Australian Open und die South African Open. Das ist quasi die VIP-Route für alle, die Bock haben, die Major-Bühne zu rocken. Ein Mann, der das verstanden hat, ist Joaquin Niemann. Obwohl sein LIV-Vertrag für 2027 noch nicht fix ist, ist er am Start und plant, im Dezember bei der Australian Open aufzuschlagen. Das zeigt, wie wichtig diese nationalen Events geworden sind, um die Barrieren der Team-Events der PGA Tour zu umgehen.
Die Qualifying Series legt nach
Die Open Qualifying Series für die 155. Open selbst wird voraussichtlich 19 Events in 15 Ländern umfassen. Die R&A wird den kompletten Kalender und alle Exemption-Kategorien für 2027 noch bekannt geben. Aber eines ist klar: Die LIV-Spieler werden nicht einfach durchgewunken. Sie müssen auf dem Grün liefern und sich ihren Platz hart erarbeiten, statt auf spezielle Einladungen zu warten. Da geht es richtig zur Sache!


