
Dan Brown zieht die Reißleine: Der englische DP World Tour Champion gibt seine PGA Tour Card für den Rest des Jahres 2026 ab, gezeichnet von anhaltenden Gesundheits- und Fitnessproblemen. Eine Entscheidung, die deutlich macht, welchen Tribut das Profigolf auf höchstem Niveau fordern kann.
Brown selbst sprach von einer "schwierigen Entscheidung", da er sich mental und physisch nicht mehr auf der Höhe fühlte, um auf der beinharten US-Tour mitzuhalten. Der Druck und die Strapazen waren schlicht zu groß geworden, was ihn nun zurück auf die vertrautere DP World Tour bringt, wo er sich wohler und besser unterstützt fühlt.
Das harte Business auf dem Grün
Hinter dem abrupten Aus steckt eine hartnäckige Handgelenksverletzung, die ihn bereits zwang, von den British Masters und der BMW PGA Championship zurückzutreten. Auf der PGA Tour lief es für Brown ohnehin nicht mehr rund, er fand sich weit außerhalb der Top 100 der FedEx Cup Punkte wieder – ein harter Schlag für jeden, der ganz oben mitspielen will.
Comeback in Sichtweite?
Doch diese Entscheidung zeigt auch richtig Stärke: Priorität hat jetzt die Genesung und das Wiederfinden der alten Form in einem Umfeld, das ihm Halt gibt. Seine Exemption auf der DP World Tour hat er dank seines Sieges in Deutschland im letzten Jahr (2025) noch bis Ende der nächsten Saison (2027) sicher – ein wichtiger Rückhalt. Schon diese Woche könnte Dan Brown beim Alfred Dunhill Links Championship in Schottland wieder am Abschlag stehen. Währenddessen läuft die Race to Dubai heiß – Matt Fitzpatrick holte sich kürzlich den Sieg bei der Open de France und sorgt für ordentlich Buzz auf der DP World Tour.



