
Chamblee schlägt Alarm: Zerstört die Gier den Golfsport?
Brandel Chamblee haut mal wieder eine raus und warnt eindringlich: Phil Mickelson und Greg Norman haben den Golfsport in eine gefährliche Schieflage manövriert. Ihre LIV Golf Rebellion habe das Spiel "Richtung Gier" gekippt und eine "gefährliche" Verschiebung in der Governance und Monetarisierung bewirkt. Ein Paukenschlag, der die Szene wieder aufhorchen lässt.
Die neuesten Breitseiten des Golf-Analysten zielen direkt auf die Medienrechte und den Anspruch der Spieler. Mickelson wollte die PGA Tour nach Chamblees Meinung "niederbrennen", weil er sich zu seinen Medienrechten berechtigt sah. Ein Athlet sei jedoch nicht auf diese Art und Weise zu solchen Rechten berechtigt, so Chamblee. Das ist eine klare Ansage, die tief blicken lässt.
Eine alte Rechnung, neu präsentiert
Chamblee ist seit dem Start der LIV Golf im Jahr 2022 eine der schärfsten Stimmen im TV, wenn es um Kritik an der neuen Liga geht – besonders Mickelsons Rolle als Treiber der Abtrünnigen-Tour hat er immer wieder aufs Korn genommen. Seine Argumentation geht dabei weit über die Existenz der saudi-gestützten Liga hinaus. Es geht um einen Präzedenzfall für die Macht der Spieler, die Broadcast-Rechte und die gesamte Wirtschaftlichkeit des Profi-Golfs.
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Man könnte meinen, der Ton würde irgendwann milder werden, aber Chamblee legt aktuell (2026) noch eine Schippe drauf. Er verharrt bei seiner Sichtweise, dass Mickelsons Haltung eine gefährliche Form des "Entitlement" ist und Norman der Komplize dieses Desasters. Neue offizielle Reaktionen der PGA Tour auf diese jüngsten Aussagen? Fehlanzeige. Es ist eher ein Kommentar-Feuerwerk in der laufenden LIV/PGA Tour-Fehde – und das Grüne bebt weiter.


