
Steven Alker holt sich den Sieg bei der 2026 Ally Challenge mit einer 4-under 68 in der Schlussrunde und einem Gesamtergebnis von 15-under 201 – drei Schläge Vorsprung, die für pure Dominanz sprechen. Das ist der zweite Triumph in Folge für den Neuseeländer und sein dritter Saisonerfolg auf der PGA Tour Champions. Alker zeigt der Konkurrenz damit eindrucksvoll, wer hier der Chef ist.
Auf dem Warwick Hills Golf & Country Club in Grand Blanc, Michigan, lief es für den 55-Jährigen wie am Schnürchen. Besonders auf der Back Nine zündete Alker den Turbo und spielte sich mit vier aufeinanderfolgenden Birdies unwiderstehlich davon, gekrönt von einem epischen 60-Fuß (18,29 Meter) Birdie-Putt an Loch 15. Die offizielle Tour feierte seinen "back-to-back" Erfolg ausgelassen.
Goosen rockt, Block verblasst
Während Alker eine Machtdemonstration ablieferte, versuchte Retief Goosen sein Glück und spielte eine echte Hammer-Runde von 64 Schlägen im Finale, was ihm den zweiten Platz einbrachte. Aber gegen Alkers Konstanz war an diesem Wochenende kein Kraut gewachsen. Auf dem geteilten dritten Rang landeten Stewart Cink, Greg Chalmers und auch Michael Block, der nach zwei Runden noch in Führung gelegen hatte, dann aber mit einer 74er-Runde am Sonntag leider etwas Federn lassen musste. Es war Blocks fünfter Start auf der PGA Tour Champions, wo er sich definitiv gut verkauft hat.
Saison-Dominator mit 13. Titel
Dieser Sieg ist Alkers 13. Karriere-Titel auf der Champions Tour und festigt seine Position im Charles Schwab Cup Race nochmal so richtig – er hat diesen Titel bereits zweimal geholt und ist klar auf Kurs für eine Wiederholung. Mit so vielen Siegen ist Alker ein echter Veteran, der immer noch abliefert. Auch Henrik Stenson gab sein Tour-Debüt und beendete das Turnier auf T27 mit 5 under, was ein solider Start ist. Man darf gespannt sein, was die Saison noch bringt, aber eins ist klar: Steven Alker ist am Start und bereit für mehr.



