
Da lag der Sieg für Kim Hyo-joo auf dem Silbertablett, doch am Ende musste sich die Südkoreanerin beim LPGA FM Championship in TPC Boston mit einem knallharten zweiten Platz begnügen. Mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die triumphierende Yin Ruoning lieferte Kim eine 1-unter 71 in der Finalrunde ab und landete bei insgesamt 12-unter 276. Ein Herzschlagfinale, das an Dramatik kaum zu überbieten war.
Es war bereits Kim Hyo-joos zweiter Vizetitel in der LPGA-Saison 2026, nachdem sie schon bei der Dow Championship im Juni richtig stark performt hatte. Der zehnte LPGA-Tour-Sieg lässt also weiter auf sich warten – ein bitterer Beigeschmack für eine Spielerin, die so nah dran war, sich den Titel zu holen. Das Turnier in Norton, Massachusetts, lockte übrigens mit satten 4,4 Millionen US-Dollar Preisgeld, da ging es also nicht nur um Ruhm und Ehre.
Drama auf dem Grün
Kim Hyo-joo war am Sonntag die ganze Zeit mittendrin im Titelkampf. Doch dann kam Loch 16, und mit ihm der Knackpunkt der Runde: Ein fataler Drei-Putt-Bogey brachte Yin Ruoning auf die Siegerstraße. Während Kim patzte, behielt Yin die Nerven und machte den Sack auf der 18. Bahn endgültig zu. Ein Moment, der die Fans auf den Sitzen hielt und für ordentlich Gesprächsstoff sorgte.
Yin triumphiert
Yin Ruoning holte sich ihren ersten LPGA-Titel des Jahres 2026 – und insgesamt schon ihren sechsten. Mit einer 2-unter 70 in der Finalrunde und einem Gesamtergebnis von 14-unter 274 war sie an diesem Tag einfach unschlagbar. Kim Sei-young, die nach Samstag ebenfalls weit vorne mitmischte, beendete das Turnier mit einer 1-über 73 am Sonntag auf einem geteilten vierten Platz bei 10-unter 278. In der Saisonwertung bleibt Kim Hyo-joo weiterhin auf dem fünften Rang, während Yin durch ihren Sieg auf Platz sechs kletterte.



