
Scottie Scheffler hat Tiger Woods überholt und thront jetzt an der Spitze der PGA Tour-Karriere-Preisgeldliste – ein Rekord, der über 26 Jahre hielt und eine neue Ära der finanziellen Dominanz im Profigolf einläutet. Nach seinem Triumph bei der Tour Championship 2026 in East Lake und dem fetten Siegerscheck von 10 Millionen Dollar hat Scheffler unglaubliche 130.390.661 Dollar auf dem Konto, und lässt damit Woods mit 120.999.166 Dollar hinter sich. Eine Machtübernahme, die Golf-Geschichte schreibt.
Was für eine Hammer-Runde! Scheffler holte sich den Sieg bei der Tour Championship mit einer beeindruckenden 4 unter 66 im Finale. Damit machte er einen Rückstand von drei Schlägen wett und sicherte sich seinen zweiten FedExCup-Titel. Die 40 Millionen Dollar, die beim Turnier ausgeschüttet werden, zählen als offizielles Preisgeld und katapultierten Scheffler direkt an die Spitze.
Neue Dimensionen auf dem Grün
Dieser Meilenstein zeigt eindringlich, wie sich die Preisgelder auf der PGA Tour, besonders in Zeiten erhöhter Preispools und der FedExCup-Playoffs, rasant entwickelt haben. Woods' Rekord stammte aus einer völlig anderen Ära, was seine lange Dominanz nur noch unterstreicht. Schefflers Aufstieg ist besonders krass: Vor der Tour Championship lag er noch rund 608.505 Dollar hinter Woods – nach dem Sieg war er Lichtjahre voraus. Seine 2026er Saison-Einnahmen erreichten unglaubliche 30.937.525 Dollar und markieren einen neuen Rekord für die meisten Einnahmen in einer einzelnen PGA Tour-Saison.
McIlroy im Windschatten der Legenden
Auch Rory McIlroy war am Start und lieferte eine starke Performance ab. Er beendete die Tour Championship auf T-4 und strich 1.695.000 Dollar ein. Trotzdem reichte es nicht, um den zweiten Platz zurückzuerobern, den Scheffler ihm bereits nach der FedEx St. Jude Championship entrissen hatte. McIlroy bleibt mit über 117 Millionen Dollar Dritter auf der ewigen Preisgeldliste. Er hätte eine Solo-Platzierung als Vierter oder besser gebraucht, um Woods zu überholen. So läuft das Business auf dem Grün.


