
Allisen Corpuz hat bei der FM Championship in TPC Boston richtig abgeliefert und mit ihrem dritten Platz ein klares Signal in Richtung Solheim Cup gesendet. Mit einer finalen 4-under 68 und einem Gesamtergebnis von 11-under 277 hat sie nicht nur $300,213 eingestrichen, sondern auch gezeigt, dass sie für das Matchplay-Spektakel in zwei Wochen in den Niederlanden bereit ist. Das ist der Drive, den Team USA jetzt braucht.
Den großen Coup holte sich zwar Ruoning Yin, die sich mit 14-under 274 den Sieg vor Hyo Joo Kim sicherte, aber Corpuz' Performance war für die US-Solheim-Ambitionen Gold wert. Sie lag nach zwei Runden sogar noch geteilt an der Spitze, bevor sie sich am Wochenende auf den dritten Rang einpendelte. Knapp hinter ihr landeten Rose Zhang und Sei Young Kim, die sich den vierten Platz teilten.
Formkurve zeigt nach oben
Diese Hammer-Runde von Allisen Corpuz kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. U.S. Solheim Cup Captain Angela Stanford dürfte der Auftritt ihrer potenziellen Schlüsselspielerin sichtlich gefallen haben. Gerade in einem so stark besetzten LPGA-Feld ist ein Top-Drei-Ergebnis ein massiver Push für Selbstvertrauen und Momentum – Faktoren, die beim Solheim Cup über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Amerikanerinnen präsentieren sich generell in Topform vor dem Showdown in Europa.
Matchplay-Fieber steigt
Mit diesem Finish beweist Corpuz einmal mehr, dass sie auf den großen Bühnen abliefern kann. Sie ist heiß und bereit, für Team USA Punkte zu holen. Die Vorfreude auf den Solheim Cup ist riesig und mit solchen Leistungen der Schlüsselspielerinnen läuft es für die US-Auswahl blendend. Die Niederlande können sich auf ein packendes Duell freuen, in dem die USA mit Vollgas am Start sein werden.


