
Nach dem Desaster um den kontroversen Driver-Spot hat Matt Kendrick, CEO von Good Good Golf, jetzt knallhart durchgegriffen und das Marketing-Team, das für die Kampagne verantwortlich war, gefeuert. Gleichzeitig rechnet Kendrick wütend mit Callaway ab, nachdem der Golfausrüster die Partnerschaft mit der Creator-Brand beendet hat. Der Ton ist rau, die Fronten sind verhärtet.
Die Wogen schlugen hoch, als im Werbevideo Good Good Golf Co-Gründer Garrett Clark Influencerin Alexis Miestowski zu Boden stieß und dabei die Worte "Do not touch my new driver" fielen. Dieser Clip, der mittlerweile zurückgezogen wurde, sorgte online für einen Shitstorm und ließ die Diskussion um Markensicherheit und Respekt gegenüber Frauen im Marketing neu aufkochen.
Callaway am Abschlag?
Callaway zog die Reißleine und beendete die Zusammenarbeit mit Good Good Golf – eine Entscheidung, die Kendrick offensichtlich nicht gutheißt. Er ist stinksauer und macht deutlich, dass die Kontroverse und der Verlust des Deals die Bilanz seiner Firma empfindlich getroffen haben. Für eine Marke, die stark auf ihre Creator-Identität setzt, ist das ein harter Schlag.
Konsequenzen auf dem Grün
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie schnell sich Missverständnisse oder Fehltritte im digitalen Raum verbreiten und welche realen Konsequenzen sie für Marken und ihre Partner haben können. Von internen Entlassungen bis zu zerrütteten Geschäftsbeziehungen – die Lektion ist klar: Jede Kampagne muss auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor sie am Start ist. Das betrifft besonders die Sensibilität im Umgang mit Gewalt und die Darstellung von Geschlechterrollen.


