
Leona Maguire hat bei der KPMG Women’s Irish Open nicht nur geliefert, sie holt sich mit dem vierten Platz auch das perfekte Momentum für den Solheim Cup. Die Irin zementierte mit ihrem besten Ergebnis bei diesem Event ihre Top-Form und schickte eine klare Botschaft an die Konkurrenz in den Niederlanden. Ein echter Boost, kurz bevor es ernst wird.
Auf heimischem Terrain im K Club war Maguire richtig stark am Start und beendete das Turnier mit einem beeindruckenden 15-unter Par. Damit lag sie nur fünf Schläge hinter der Siegerin Casandra Alexander und unterschrieb am Finaltag eine solide 68. Besonders hervorzuheben ist aber ihre Hammer-Runde am Samstag, eine bärenstarke 63, die sie vor der Schlussrunde nochmal voll ins Rennen brachte und die Fans aus dem Häuschen geraten ließ.
Solheim Cup im Visier
Maguire selbst sprach von einem "sehr soliden Wochen-Effort" und fand es "schön, den Heimfans etwas zum Jubeln zu geben". Die Atmosphäre im K Club war top, die Fans feierten "bei Regen, Hagel oder Sonnenschein" – ein Echo, das weit über die irische Küste hinaus hallen dürfte. Gerade für den Solheim Cup, der Anfang September in den Niederlanden startet, ist diese Performance Gold wert.
Das Momentum läuft
Die KPMG Women’s Irish Open war der ideale Härtetest vor dem großen Kontinentalvergleich. Maguire hat gezeigt, dass sie bereit ist, die Fahnen Europas hochzuhalten. Für das Team um Kapitänin Suzann Pettersen könnte dieser Rückenwind der entscheidende Faktor sein. Es läuft bei Leona, und ganz Europa schaut gespannt auf den Abschlag in den Niederlanden.



