
Die Nerven lagen blank, als Viktor Hovland bei der Finalrunde der Tour Championship am 13. Loch kurz vor einem potenziellen Regelverstoß stand – doch am Ende gab es Entwarnung vom Regel-Komitee. Was sich nach einem Albtraum für jeden Pro anhört, löste sich für den Norweger nach bangen Momenten in Luft auf. Die Regeln sind im Golf eben knallhart, aber auch klar.
PGA Tour-Offizielle checkten das Video aus dem linken Grünbunker am Par-4 der 13. Bahn, nachdem mehrere Anfragen reingeflattert waren, ob Hovland seinen Schläger im Sand geerdet hatte. Regel-Guru Mark Dusbabek verkündete später, dass es auf dem Video nicht so aussah, als hätte er den Sand berührt. Keine Strafe, kein Drama – das Herzschlagfinale konnte weitergehen, wenn auch mit einem Bogey für Hovland.
Scheffler holt den Titel, Hovland Vize
Trotz dieses Zitterns spielte Hovland eine Runde von 72 Schlägen und landete mit insgesamt 13 unter Par auf dem zweiten Platz in East Lake. Ein richtig starkes Ergebnis, drei Schläge hinter dem Sieger Scottie Scheffler, der mit 16 unter Par und einer Closing-Runde von 66 Schlägen triumphierte. Scheffler holt sich damit seinen zweiten FedEx Cup/Tour Championship Titel in nur drei Jahren – da läuft es einfach!
Das Ende eines Spektakels
Hovland bewies Nervenstärke und ließ Ryan Gerard um einen Schlag hinter sich, der auf dem dritten Platz landete. Die Diskussion um den Regelverstoß war damit direkt auf dem Platz und durch die schnelle Entscheidung der Offiziellen beigelegt. Eine Disqualifikation oder nachträgliche Strafe? Fehlanzeige. Das war echtes Drama auf dem Grün, aber mit einem fairen Ausgang.


