
Gerade als wir dachten, die PGA Tour hätte ihre größten Kopfschmerzen hinter sich, kommt die nächste Hiobsbotschaft rein: Scottie Scheffler, unser aktueller World Number One und die Maschine, die das Golf-Business gerade dominiert, macht eine Pause. Er wird die Truist Championship in zwei Wochen skippen und beschert der Tour damit ein echtes Terminkalender-Chaos.
Kein Wunder, dass die Alarmglocken schrillen. Scheffler, erst 29 Jahre alt, hat schon 20 PGA Tour Siege auf dem Konto, darunter vier Majors. Der Typ ist einfach eine Klasse für sich und der konstanteste Golfer auf dem Planeten. Wenn er nicht am Start ist, fehlt dem Turnier ein riesiges Zugpferd, und das genau in einer kritischen Phase.
Mega-Schedule, Mega-Kopfschmerzen
Die Situation ist brisant, denn die PGA Tour fährt gerade ein Höllentempo. Sechs Turniere hintereinander stehen an, beginnend nächste Woche mit der Cadillac Championship. Darunter sind gleich drei Signature Events und ein Major – genau die Dinger, für die Scheffler alles gibt. Und als wäre das nicht genug: Rory McIlroy, der andere Superstar, hat sich noch nicht mal für die Cadillac Championship festgemeldet. Das ist ein echtes Problem für die Tour, die ihre Top-Stars an den Abschlag bekommen muss.
Das Golfer-Dilemma der Tour
Insider wie Golf.com-Journalist Sean Zak sprechen es offen aus: Die PGA Tour hat ein ernstes strukturelles Problem. Drei Signature Events zwischen The Masters und der PGA Championship? Und bei KEINEM dieser Events sind die beiden größten Draws, Scottie und Rory, zusammen am Start! Das macht die Sache für Fans und Sponsoren natürlich weniger attraktiv. Scheffler überlegt sogar, die Charles Schwab Challenge auszulassen, um nicht vier Wochen am Stück durchzuspielen. Die Tour muss sich fragen, ob ihr Terminkalender noch wirklich läuft, oder ob sie ihre Stars damit nicht eher verheizt.


