
Tyrrell Hatton hat sich das Ding geschnappt in Valderrama und damit nicht nur einen der beeindruckendsten Siege der Saison eingefahren, sondern auch gezeigt, dass Vaterschaft Flügel verleihen kann. Direkt nach der Baby-Pause wieder am Start, krönte er sich zum Champion der LIV Golf Andalucía 2026. Und als ob das nicht schon genug wäre, lieferte sein Team Legion XIII eine wahre Machtdemonstration ab, belegte die Plätze 1-2 auf dem Leaderboard und verteidigte den Teamtitel – was für eine Ansage!
Hatton, der für die LIV Golf Korea noch aussetzen musste, um bei der Geburt seines ersten Kindes dabei zu sein, zeigte in Valderrama Nerven aus Stahl. Über vier Tage führte er das Feld an, und als es am Sonntag richtig zur Sache ging, legte er noch einen drauf. Birdies auf der 16 und der 17 waren die entscheidenden Schläge, die den Sieg festnagelten und ihn als verdienten Gewinner vom 18. Gruen gehen ließen. Eine Performance, die von Können und Charakter spricht.
DJ liefert Hammer-Runde ab
Dustin Johnson hatte einen Start zum Vergessen in Valderrama, eröffnete mit einer 5 über Par 76, die ihn weit zurückwarf. Doch was am Samstag folgte, war eine der außergewöhnlichsten Runden des Jahres. Der Captain der 4Aces GC legte ein Hole-in-one auf Loch 3 aus 186 Yards (170 Meter) hin – das 18. Ass in der LIV Golf Geschichte und bereits das sechste in diesem Jahr 2026! Johnson kletterte vom Ende des Feldes bis auf einen geteilten vierten Platz und bewies einmal mehr, dass er in Topform einer der gefährlichsten Golfer überhaupt ist.
Die stillen Stars der Woche
Aber auch abseits der großen Namen gab es richtig starke Leistungen. Abraham Ancer von Torque GC lieferte vier konstante Runden ab und sicherte sich einen verdienten 3. Platz mit 8 unter Par. Seine Runden von 72-69-67-68 erzählen die Geschichte eines Spielers, der im Laufe der Woche immer besser wurde und den Druck am Sonntag bravourös meisterte. Auch Byeong Hun An zeigte als Captain des Korean Golf Club eine wichtige Reaktion: Mit einer finalen 69 landete er T11 bei 2 unter Par. Und Anirban Lahiri, der diese Saison hart zu kämpfen hatte, beendete die Woche mit vier soliden Runden und einem T10 bei 3 unter Par – genau die verlässliche Leistung, die Crushers GC auf dem Weg zum nächsten Teamtitel gebrauchen kann.


