
Sam Burns hat das Feld mit einer Power-Performance aufgemischt und geht als Führender in den Finaltag der Open Championship. Lucas Herbert und Bryson DeChambeau, zwei der größten Namen am Start, finden sich nun in der Jägerrolle wieder.
Burns' Blitzkrieg auf dem Grün
Während viele auf dem sich zuspitzenden Moving Day kämpften, drehte Sam Burns so richtig auf. Er legte eine herausragende 5-unter 65er-Runde hin und katapultierte sich damit auf 10 unter Par an die Spitze des Leaderboards. Ryan Fox und Si Woo Kim liegen zwei Schläge dahinter bei 8 unter. Burns hat sich mit dieser herausragenden Runde die alleinige Führung nach 54 Löchern gesichert und den Druck auf die Verfolger massiv erhöht.
Herbert kämpft, aber gibt nicht auf
Lucas Herbert, der am Vortag noch vorne lag, musste auf dem tougher werdenden Grün Tribut zollen. Eine 1 über Par 71 war das Ergebnis, das ihn auf den geteilten vierten Platz zurückwarf, drei Schläge hinter Burns auf insgesamt 7 unter Par. Doch der Ripper GC Star ist alles andere als geschlagen. Er haderte zwar mit einem "etwas wackligen Start", konsolidierte sich aber gut in der Mitte der Runde. Ein Birdie auf Loch 14 entglitt, und ein Approach auf der 16, der nur 5 Yards zu weit war, verwandelte einen Birdie-Putt in einen Bogey.
Trotz der Rückschläge zeigte Herbert Charakter. Ein mutiger Up-and-Down-Versuch auf der 17, den er selbst als einen seiner Top-10-Schläge seiner Karriere bezeichnete – ein 3-Eisen aus einer kniffligen Lage, über die er minutenlang mit dem Offiziellen diskutiert hatte – drehte das Momentum spät noch einmal zu seinen Gunsten. Am Ende der Runde sicherte er sich nach einer weiteren Regeldiskussion am Tribünenrand sogar noch ein Scrambling Par auf der 18.


