
Eine Ryder Cup-Regel hat Jason Day eiskalt seinen Presidents Cup-Platz gekillt, und das ist mehr als nur bitter für den ehemaligen Weltranglistenersten. International Team Captain Geoff Ogilvy wollte kein Risiko eingehen und ließ den fünffachen Presidents Cup-Spieler aus Sorge vor seiner wiederkehrenden Rückenverletzung außen vor, dabei spielte die berüchtigte "Envelope Rule" vom Ryder Cup 2025 eine entscheidende Rolle. Was für ein Drama um einen echten Golf-Titan!
Comeback-Traum mit Stolperstein
Jason Day war eigentlich ein absolut gesetzter Name: Der Major-Champion und ehemalige Weltranglistenerste mit fünf Presidents Cup-Einsätzen schien ein No-Brainer für Ogilvys Team zu sein. Doch Day kämpft dieses Jahr 2026 immer wieder mit Rückenproblemen, die ihn bereits zu einigen Withdrawals zwangen und seine Fitness für ein viertägiges Event fraglich machten. Ogilvy sprach das offen mit Day an, entschied aber letztlich, dass er keine "100 Prozent Garantie" für Days Einsatzbereitschaft die ganze Woche über geben konnte.
Der Fluch der Umschlag-Regel
Und hier kommt die Ryder Cup-Vergangenheit ins Spiel: Im Ryder Cup kann jeder Captain einen Spieler in einem Umschlag hinterlegen, falls ein Gegner-Team vor den Einzeln verletzungsbedingt ausfällt. Passiert das, wird das Match halbiert und jede Seite bekommt einen halben Punkt. Das klingt erst mal harmlos, aber 2025 führte genau diese Regel beim Ryder Cup dazu, dass Viktor Hovland verletzungsbedingt ausfiel und Harris English sein Einzel kampflos teilen musste. Ein gesunder Spieler verliert so potenziell einen vollen Punkt – eine Praxis, die immer wieder für harsche Kritik sorgt und die Ogilvy "im Hinterkopf" hatte.


