
Justin Thomas hat es ins US-Team für den Presidents Cup 2026 geschafft, obwohl seine Saison alles andere als glänzend war. Captain Brandt Snedeker hat ihn trotzdem reingenommen, weil er auf Thomas' Match-Play-Skills und seinen Teamgeist setzt, nicht nur auf trockene Stats. Am 1. September komplettierte Snedeker den US-Kader und wählte neben Thomas auch Patrick Cantlay und Xander Schauffele aus.
Warum Snedeker auf JT setzt
Thomas' Saison war rein rechnerisch keine Glanzleistung: Er landete nur auf Platz 43 im FedExCup und schaffte in 17 Starts lediglich zwei Top-10-Platzierungen. Doch wenn es um den Presidents Cup geht, ist Thomas ein absolutes Biest mit einer krassen 10-3-2 Bilanz aus 15 Matches. Das ist richtig stark.
Snedeker ging es klar um Erfahrung in Team-Wettbewerben, das Verständnis für die Ehre, die USA zu vertreten, und den Impact, den ein Spieler im Teamroom haben kann – weit über die Ergebnisse auf dem Scorecard hinaus. Diese Logik galt auch für Cantlay und Schauffele, die ebenfalls über eine herausragende Presidents Cup-Historie verfügen.
Match-Play-Maschine vor Saison-Stats
Klar, es gab kritische Stimmen angesichts Thomas’ moderater 2026er-Leistungen im Vergleich zu manchen hungrigen Youngstern. Aber Snedeker hat hier nicht auf reine Wochenform geschaut, sondern auf die Überzeugung, dass Thomas historisch gesehen einer der zuverlässigsten Presidents Cup-Performer ist.
Die US-Auswahl steht nun, und die Diskussion verlagert sich jetzt darauf, ob Snedekers Vertrauen in die Veteranen wie Thomas am Ende den Sieg bringen wird. Auch der internationale Captain Geoff Ogilvy hat seine Truppe mit Corey Conners und Mackenzie Hughes komplettiert.



