
Die PGA Tour macht ernst: Australien rückt ins Visier, und das nicht irgendwie, sondern mit einem Paukenschlag, der die Golfwelt aufhorchen lässt. Ab 2027 wird die prestigeträchtige Australian Open über mehrere Jahre hinweg in Zusammenarbeit mit Golf Australia und der DP World Tour co-sanktioniert, ein Deal, der das Turnier massiv aufwerten soll. Das ist ein klares Statement für die globale Expansion und ein Boost für den Golfsport auf dem Kontinent.
Diese neue, mehrjährige Partnerschaft ist kein Zufallsprodukt, sondern Teil einer breiteren Strategie der PGA Tour, ihre Präsenz abseits Nordamerikas massiv zu verstärken. Es geht darum, tiefere Wurzeln im asiatisch-pazifischen Raum zu schlagen und vor allem Spielern außerhalb der USA direktere Wege zu den größten Bühnen des Golfsports zu ebnen. Mehr Rankingpunkte, mehr Startplätze, mehr Chancen – ein echter Game-Changer für viele Talente.
Angriff auf alle Fronten
Mit erhöhten Preisgeldern und einem festen Platz im globalen Golfkalender will man die Australian Open wieder zu dem machen, was sie einst war: ein absolutes Highlight. Dieses Manöver kann man auch als geschickten Schachzug im großen Wettbewerb um Spieler und Einfluss interpretieren. Die traditionellen Touren zeigen damit, dass sie bereit sind, in ihre wichtigsten Events zu investieren und deren Attraktivität zu steigern. Das ist ein echtes Ausrufezeichen im Kampf um die besten Golfer weltweit.
Was bedeutet das für das Grün?
Im Klartext bedeutet das: Wir können uns auf richtig starke Starterfelder freuen, wenn das Turnier 2027 so richtig am Start ist. Top-Spieler aus den USA werden den Weg nach Down Under finden, was der Australian Open nicht nur mehr Sichtbarkeit, sondern auch ein ganz neues Level an Wettkampfqualität verleiht. Für die Fans dort und weltweit ist das eine Hammer-Nachricht, die spannende Duelle verspricht.



