
Was für ein Husarenritt: Tyrrell Hatton hat sich bei der LIV Golf Andalucía 2026 nicht nur den Sieg gesichert, sondern auch die Nerven eines frischgebackenen Vaters behalten. Der Engländer triumphierte auf dem Real Club Valderrama mit einer finalen 70 und stand am Ende bei bärenstarken 11-under par. Das war nicht nur sein erster LIV Golf-Titel seit Nashville 2024, sondern brachte auch Legion XIII den Team-Sieg.
Dabei sah es lange nicht nach einem Durchmarsch aus. Nach zwölf Löchern lag Hatton noch 2 über Par, doch dann legte er den Turbo ein. Mit eiskalten Birdies auf der 13, 16 und 17 hielt er den vehement angreifenden Jon Rahm auf Distanz und sicherte sich den Triumph. Ein echtes Drama auf dem Gruen, wie man es sich nur wünschen kann!
Rahms bärenstarker Angriff
Jon Rahm hat ihm das Leben wirklich schwer gemacht. Der Captain von Legion XIII – also Hattons Teamkollege – zauberte die Runde des Tages aufs Fairway: Eine Hammer-Runde von 4-under 67. Damit schob sich Rahm auf den zweiten Platz vor und landete bei 9 under. Die heimischen Fans in Sotogrande waren völlig aus dem Häuschen und hofften bis zum Schluss auf die komplette Aufholjagd.
Papa auf dem Podium
Trotz des Nervenkitzels blieb Hatton cool und hatte nur eins im Kopf: seine Familie. „Egal, wie es heute ausgeht, ich fliege nach Hause zu meinem weinenden Baby und wechsle Windeln“, so Hatton. „Das passiert sowieso.“ Eine wunderbare, bodenständige Einstellung, die Jon Rahm nur unterstreichen konnte. Er freute sich von Herzen für seinen Teamkollegen und den frischgebackenen Papa: „Wenn mich jemand schlägt, dann freue ich mich für ihn. Er hat sich den Sieg redlich verdient und dem Team dabei geholfen.“


