
Die Gerüchte um das US-Team sind 'sehr unwahr' und 'dummes Gerede', so Scottie Scheffler, der damit endgültig reinen Tisch machen wollte. Vor dem diesjährigen Presidents Cup auf dem Medinah Country Club platzt dem Weltranglistenersten der Kragen über die Dauernarrative, dass es in der US-Kabine brodelt und der Teamgeist fehlt. Es ist eine Geschichte, die sich seit dem Ryder Cup 2023 hartnäckig hält und die Nerven der Amis strapaziert.
Scheffler bezieht sich nicht auf einen Einzelfall, sondern auf ein hartnäckiges Muster, das US-Team-Events begleitet. Die "Hut-Kontroverse" um Patrick Cantlay beim Ryder Cup 2023, wo kolportiert wurde, er würde ohne Kappe protestieren, oder die Spekulationen über getrennte Teamräume – all das sei pure Erfindung.
Keine Märchenstunde vor dem Abschlag
Die Kommentare kommen pünktlich zum Presidents Cup 2026, wo das US-Team wieder unter scharfer Beobachtung steht, besonders nach den durchwachsenen Ryder Cup-Ergebnissen der letzten Zeit. Es ist ein offenes Geheimnis: Scheffler mag die Nummer 1 der Welt sein und holt sich einen Sieg nach dem anderen, doch im Team-Matchplay lief es für ihn bisher nicht ganz so glorreich.
Kapitän Snedeker tüftelt an der Schlagkraft
Kapitän Brandt Snedeker ist aktuell noch am Feinschliff für die Paarungen, aber Insider tuscheln bereits, dass Scottie Scheffler und Sam Burns wieder als Duo am Start sein könnten. Die Amerikaner setzen alles daran, die Chemie und Struktur im Team zu maximieren, um den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Schefflers Ansage ist da wohl ein klares Statement, um vor dem ersten Abschlag die Gerüchte im Keim zu ersticken.



