
Mit einer fulminanten 9-under 62 auf der Schlussrunde hat sich Rory Sabbatini den Sieg beim Stifel Classic geholt und damit die PGA Tour Champions aufgemischt. Der Slowake schoss am Sonntag das Feld in St. Louis in Grund und Boden und ließ die Konkurrenz um Darren Clarke um einen Schlag hinter sich – was für ein Brett von Comeback!
Am Ende stand ein Gesamtscore von 14-under 199 auf der Scorecard, zusammengebastelt aus Runden von 68, 69 und eben jener magischen 62. Das war Sabba-Time! Vor allem die letzten sechs Löcher waren ein Feuerwerk: Sechs unter Par, darunter ein Eagle-Putt aus 25 Fuß (7,62 m) am 15. Grün und ein nervenstarker 40-Fuß (12,19 m) Birdie am Schlussloch. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün.
Der lange Weg zum Triumph
Dieser Sieg ist nicht irgendein Sieg, sondern der erste auf der PGA Tour Champions für Sabbatini, der erst im April 2026 seinen 50. Geburtstag feierte und damit spielberechtigt wurde. Es ist auch sein erster Triumph bei einem PGA Tour-sanktionierten Event seit 2011. Zuvor holte er sich sechs Titel auf der PGA Tour. Insider erinnern sich: Seine Hammer-Runde von 62 Schlägen erinnerte stark an die 61, die er sich 2021 bei den Olympischen Spielen in Tokio erspielte und ihm Silber einbrachte.
Heißer Start in die Playoffs
Das Stifel Classic war gleichzeitig der Auftakt der Charles Schwab Cup Playoffs, und Sabbatini hat sich direkt auf Platz 7 im Ranking katapultiert. Da läuft's! Darren Clarke zeigte mit einer 65 ebenfalls richtig starkes Golf und sicherte sich Platz zwei, während Henrik Stenson, Steven Alker und Mario Tiziani sich Rang drei teilten. Stenson, der seinen ersten Champions-Titel jagte, spielte eine bogeyfreie 68, ließ aber leider einige kurze Birdie-Chancen liegen. Für Sabbatini gab es nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch 350.000 Dollar aus dem 2,3 Millionen Dollar schweren Preisgeldtopf. Was für ein Tag für den erfahrenen Golfer!


