
Yuto Katsuragawa hat mit seinem knappen Sieg beim Genesis Championship nicht nur den Pott geholt, sondern auch das komplette Feld für die Race to Dubai Playoffs auf links gedreht. Der Japaner triumphierte bei 13-under 271 und katapultierte sich damit von einem unscheinbaren 106. Platz auf den 28. Rang im Race to Dubai – ein krasser Move, der ihm die Tour Card für 2027 und einen sicheren Platz in den Playoffs beschert.
Was für eine Hammer-Runde, die Katsuragawa da aufs Parkett gelegt hat! Er feuerte im dritten Umlauf eine Platzrekord-einstellende 63 ab, bevor er mit einer soliden 71, darunter 16 Pars, den Deckel draufmachte. Sein zweiter DP World Tour Titel, nachdem er 2024 schon seinen ersten holte, ist der Beweis, dass dieser Mann da ist, um zu bleiben. Frédéric Lacroix und Martin Couvra aus Frankreich sicherten sich mit nur zwei Schlägen Rückstand ebenfalls ihre Playoff-Tickets.
Race to Dubai: Jetzt wird’s ernst
Die reguläre Saison ist also im Kasten, und die Top 70 Golfer sind für die Playoffs am Start. Den Auftakt macht die Abu Dhabi Aldar Championship, ein heißer Tanz, bei dem sich das Feld auf die besten 50 Spieler reduziert, die dann beim DP World Tour Championship in Dubai um die Krone kämpfen. Hier entscheidet sich nicht nur, wer der Race to Dubai Champion wird, sondern auch, wer die begehrte PGA Tour Card für 2027 in der Tasche hat – die Top 10 sind dabei.
Wer holt sich die Kohlen?
An der Spitze des Race to Dubai liefert sich Eugenio Chacarra einen erbitterten Fight mit Patrick Reed, mit rund 700 Punkten Vorsprung für Chacarra. Rory McIlroy lauert auf Rang drei und will sich seinen fünften Race to Dubai Titel in Folge sichern – und den achten insgesamt, was den Rekord von Colin Montgomerie egalisieren würde. Reed und McIlroy fehlten in Korea, während Chacarra mit sieben Schlägen Rückstand auf Katsuragawa ins Clubhaus kam. Ryan Fox, der Open Champion, landete auf einem geteilten vierten Platz bei 10-under, Casey Jarvis verpasste leider die ganz große Aufholjagd.


